Reise blog von Travellerspoint

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Oahu Teil 2

Es reicht

sunny 28 °C

Es ist mal wieder so weit - wir haben keine frische Wäsche mehr. Unser vorletzter Tag auf Oahu beginnt im Waschsalon. Wir fahren dazu nach Mililani im Zentrum der Insel.

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Dort ist auch das Kino in dem wir in die Vormittagsvorstellung gehen. Ein Stück nördlich liegt der botanische Garten von Wahiawa. Kostenloser Eintritt, klein aber fein.

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Typisch hawaiianische Vegetation

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Tipi entdeckt ihre Freude an Makro-Aufnahmen.

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Letzter Punkt auf der Besichtigungsliste für Oahu ist der Diamond Head Crater State Park.

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Es geht steil bergauf und ist wieder sehr heiß. Festes Schuhwerk wird empfohlen für den Aufstieg. Gut dass wir bestens ausgerüstet den Weg bezwingen.

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Das war es dann für dieses Mal in Oahu. Auf dem Rückweg von Big Island haben wir noch einen kurzen Stop-Over für eine Nacht. Nicht das wir uns darauf freuen würden. Unser Tipp für Oahu: Nicht hinfahren. Besser direkt nach Kawaii oder Big Island fliegen und diese Insel den Japanern überlassen.

Mietwagen abgeben, Shuttle zum Terminal

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Da wartet auch schon der Flieger nach Big Island Hawaii und wir kommen diesmal sogar 15 Minuten früher weg als geplant.

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Eingestellt von tipitom 21:18 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (2)

Big Island Hawaii

Über den Wolken

sunny 28 °C

Ankunft auf dem kleinen Flughafen von Kona auf Big Island Hawaii

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Wir haben Vergessen zu schauen welche Company uns den Mietwagen hier auf Big Island stellt. In Honolulu und Kona gab es kein WiFi am Flughafen. Tipi aktiviert kurz das Datenroaming an ihrem Handy um in den EMails nachzusehen.. Ist ja quasi ein Notfall und was das kostet werden wir Zuhause feststellen. Wir finden heraus, dass es dieses Mal Dollar/Thrifty ist. Der Shuttle zum Büro des Verleihers ist voll bis auf den letzten Platz.

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Um das Gedränge und lange Wartezeit bei der Autoausgabe zu vermeiden, haben wir einen Super Plan. Tipi steigt aus und geht sofort ohne Gepäck zum Schalter, während ich mit dem Gepäck zurückbleibe. Toller Plan, hätte vielleicht auch funktioniert, wenn Tipi nicht durch die falsche Tür gegangen wäre. Bis sie ihren Fehler bemerkt, stehen alle anderen schon brav in der Schlange und Tipi darf sich als Allerletzte anstellen. Ich kann es nicht fassen, als ich die Länge der Schlange und ihre Position sehe. Der Flug hierher dauerte 45 Minuten und genausolange dauert es, bis wir endlich das Auto bekommen.

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Die Parksituation hier ist noch schlimmer als in Waikiki. Wir müssen dieses Mal den teuren Hotelparkplatz nehmen, es gibt keine Alternative. Danach geht es wieder zum Einkaufen fürs Frühstück. Das ist nämlich ebenfalls nicht im Zimmerpreis enthalten. <ironie> Bei einem Übernachtungspreis von 300US$/Nacht kann man das ja auch kaum verlangen. </ironie>

Frühstück tags darauf bei Tipi's Bruder und seiner Frau im Hotel. Die beiden kamen ebenfalls gestern an und haben einen 12-Stunden-Trip von Texas hinter sich.

Danach Fahrt zum Gipfel des Mauna Kea. Über 4000m hoch zum Gipfel, alles mit dem Auto. Sehr bequem.

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Für die letztem 1000m Höhenunterschied braucht man einen 4WD.

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Angeblich...so ein Quatsch. Ich trete den Honda da hoch, an der Absperrung vorbei, was soll's, ist ja ein Mietwagen.

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Die Vorderräder drehen gelegentlich durch, es stinkt nach Benzin - vermutlich bekommt der Motor zu wenig Luft wegen der Höhe - aber alles zusammen kommen wir gut oben an. Leider liegt kein Schnee dieses Mal. Sieht aus wie auf dem Mond. Die Aussicht ist allerdings grandios. Tief unter uns hängen die Wolken.

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Wir laufen ein wenig herum bis Tipi Kopfweh bekommt. Sie verträgt wohl die Höhe nicht so gut. Also wieder runter.

Wieder zurück in Kona folgen letzte Vorbesprechungen und Planung für den morgigen großen Tag. Nachden wir zunächst niemanden finden, der die Braut am Sonntag schminken will, bekommen wir den Tipp im Kaufhaus Macy's etwas Schminke zu kaufen und dabei ein kostenloses Makeup zu bekommen. Klingt gut, aber wir wollen uns überzeugen, dass das auch klappt. Die Verkäuferin in der Kosmetikabteilung bestätigt, dass sie morgen das mit dem Schminken übernehmen kann. Das wäre also erledigt. Bleibt noch der Friseur.

Es beginnt eine 2stündige Suche nach einem Frisör. Die können oder wollen nur schneiden aber nicht frisieren (kein Witz!) oder arbeiten nicht Sonntags. Wessen Idee war es Sonntag zu heiraten? Gottseidank nicht meine. Hui, nochmal Schwein gehabt! No wrath in hell like a grumpy bride. ?
Zuletzt finden wir doch noch einen Laden der morgen offen hat und machen einen Termin. Perfekt! Alles passt.

Nur das Wetter scheint nicht mitzuspielen. In Honolulu wird morgen ein Traumtag, hier an der Westküste von Big Island Hawaii ist starke Bewölkung und Regen angesagt. Wir sind eindeutig auf der falschen Insel. Wir überlegen die Hochzeit örtlich zu verlegen. Weiter nördlich könnte es auch auf dieser Insel besser sein. Zeremonie am Strand bei Sauwetter? Ob eine Verlegung jetzt noch möglich ist bleibt fraglich.

Am Abend treffen wir uns mit Sven. Ein langjähriger Freund Tipi's, Sven ist schon seit 2 Wochen hier auf der Insel und er hat die ehrenvolle Aufgabe morgen Brautjungfer zu sein.

Achja...und dann waren wir noch beim Ironman 2017 am Start wie dieses Foto zweifellos beweist.

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Eingestellt von tipitom 19:48 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Big Island Hawaii Teil 2

Der große Tag

sunny 28 °C

Es ist so weit, der große Tag ist da. Das Gute für mich als Bräutigam ist, daß ich die Braut bis zur Zeremonie nicht sehen soll. Der historische Grund hierfür ist vermutlich, dass es sich als sinnvoll für den Bräutigam erwiesen hat, nicht in der Nähe zu sein, wenn die Braut mit 15.000 Umdrehungen rotiert.

Gestern war noch alles prima organisiert und geplant. Wir haben sogar noch den Mietwagen umgetauscht. Der erste soff wie ein Pferd, roch nach Benzin und die Motorkontrolllampe leuchtete permanent.

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Heute stimmte nichts mehr. Mal abgesehen vom Wetter. Hier auf Big Island hat man mitunter alle 10km anderes Wetter. Das Stück Strand das wir ausgesucht hatten war perfekt. Hier regnet es praktisch nie. Auch heute nicht. Wunderbarer Sonnenuntergang vor leicht bewölkem Horizont. Aber der Reihe nach.

Ich bekomme nur indirekt mit welche Desaster sich abspielen. Sven ist nicht zu beneiden. Die Stunden, die er als Feuerwehr, Seelsorger und Blitzableiter leisten muss bis es soweit ist...was bin ich froh nichtmal in der Nähe zu sein.

Was war passiert? Die Schminksession bei Macy's konnte nicht statt finden, weil die nette Dame, die gestern noch zugesagt hatte die Braut herzurichten laut Aussage einer Kollegin in der Mittagspause war. Danach hatte sie seltsamerweise bald Feierabend und keine ihrer Kolleginnen Zeit.

Wie haben also erst Mal eine Braut ohne Make-Up. Mittlerweile ist es 14.45 Uhr, der Termin beim Friseur schon überzogen. Ich bekomme einen Hilferuf per SMS. Ich soll zum Friseur fahren und dafür sorgen dass der Termin nicht vergeben wird. Hm...schwierig, denn ich bin mit Nick, Tipi's Bruder, gerade bei meinem 2. Bier an der Bar im Beach Restaurant, ohne Auto.

Ich kann da nicht wirklich helfen und verspüre auch den starken Selbsterhaltungsdrang mich möglichst weit von diesem Debakel fern zu halten. Und das war gut so. Make-Up fand nicht statt, Friseur war ein Desaster, die Frisöse bekam die Haare nicht so hin wie die Braut wollte. Zeit, Geld und Nervenverschwendung.

Alle zurück ins Hotel und in unglaublichen 15 Minuten schminkt und frisiert sich Tipi selbst für den Event. Mit lediglich wenigen Minuten Verspätung erreichen unser kleiner Convoy von 3 Autos den Strand wo alles passieren soll. Punktlandung!

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Kleiner Wermutstropfen: Tipi's Bruder vermisste seinen geliebten Panama Hut. Das schlägt ihm direkt auf die Stimmung. Glücklicherweise findet sich die Kopfbedeckung in unserem Zimmer. Er bekommt ein Foto davon via WhatsApp - der Tag ist gerettet!

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Hier auf der Insel hält man viel vom Feierabend. Nur wenige Restaurants haben nach 20.00 Uhr geöffnet. Dewegen müssen wir zurück nach Kona. Dort hat wenigstens noch etwas offen, damit unsere kleine Gesellschaft bei einem Essen gemütlich beisammen sitzen kann.

Eingestellt von tipitom 21:44 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (5)

Big Island Hawaii Teil 3

Lava, Beaches, Wasserfälle

sunny 29 °C

Die für uns interessanten Attraktionen liegen im Osten und Süden der Insel. Da fahren wir heute hin. Big Island ist tatsächlich ziemlich groß. Gut 100km sind es quer über die Insel zur anderen Seite.

Lava Tree Park wird der erste Stopp. Im Prinzip ein botanischer Garten mit natürlich entstandenen Skulpturen aus erstarrter Lava.

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Die Säulen entstehen, wenn die Lava Bäume umfliesst und dabei erkaltet. Die Bäume sterben im Lauf vieler Jahre ab, die Lava bleibt stehen.

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Nach einer halben Stunde hat man alles gesehen.

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Für das heutige Hauptziel muss es dunkel sein. Wir müssen deswegen noch einige Stunden totschlagen. Dazu fahren wir in einen Beach Park. Dort gibt es zwar keinen Sandstrand, dafür aber Klippen und Wellen.

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Sven, gestern noch Brautjungfer - heute Fotograf.

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Es gibt auch reichlich Motive hier

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Dann kommt der Hauptevent. An bzw. In die Nähe des Lava Fluss zu gelangen ist zur Zeit einfach. Mit dem Auto bis ans Ende der Crater Road, dann Fahrrad mieten und 7km auf Schotter.

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Es ist immer noch viel zu hell, deswegen wandern wir ein wenig auf junger aber kalter Lava.

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Dann geht endlich die Sonne unter.

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100 Schaulustige drängen sich auf einer Plattform in viel zu weiter Entfernung der Stelle, an der die Lava ins Meer fließt. Näher darf man nicht ran. Ranger passen auf, dass niemand über die Absperrung näher ran geht.

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Nur mit maximalem Zoom kann man sehen, was da vorne passiert.

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Diese Situation ist natürlich völlig unbefriedigend. Vorgestern gab es noch Lava an der Oberfläche, an die man nahe ran konnte. Heute nichts dergleichen. Daher warten wir bis um 9 Uhr der Ranger nach Hause fährt. Es ist dunkel, keiner sieht uns. Mit abgedeckten Taschenlampen nähern wir uns im Bogen der Lava. Wir gehen an die Kante der erkalteten Lava Richtung Wasser. 10m unter uns die Brandung, allerdings ist das hier alles andere als stabil. Deswegen gehen wir nur bis ca. 150m heran. Immer noch zu weit weg für meinen Geschmack, aber meine beiden Begleiter sind völlig zufrieden mit dem Abstand wie er ist.
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Leider stören die Windgeräusche arg.

Es ist nach 22.00 als wir wieder beim Fahrradverleih ankommen. Der Typ, der die Räder verleiht schläft scheinbar hier in einem Zelt und lallt einige unverständliche Silben durch die Plane. Nun müssen wir noch quer über die Insel zurück nach Kona. Mein altes Navi kennt die neue Schnellstraße nicht und führt uns in großem Bogen über die Südseite der Insel. Dadurch brauchen wir glatt eine Stunde länger ins Hotel und kommen erst kurz nach 1 Uhr ins Bett.

Es bestand allerdings keine Gefahr für mich einzuschlafen, denn Tipi wurde ebenfalls nicht müde während der gesamten Fahrt konstant und stetig darauf hinzuweisen, dass sie es ja gleich gesagt hatte, dass der Weg falsch ist und dass wir besser ihr Google Navi benutzt hätten.
1 Tag verheiratet und schon beginnt sich ein Muster abzuzeichnen.

Eingestellt von tipitom 23:22 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (1)

Big Island Hawaii --> Oahu

Letzte Tage in Hawaii

sunny 28 °C

Am Dienstag treffen wir uns zum letztem mal mit Tipi's Bruder Nick und seiner Frau Shannon. Es wird ein ruhiger Tag, ohne viel herum zu fahren. Nach dem gestrigen Nachtmarathon tut das auch mal gut. Wir verbringen einige Stunden in einem schönen Restaurant direkt an der Promenade von Kona, gegenüber dem Triathlon Start.

Mittwoch geht es weiter mit Abschieden. Nun fliegt auch die Brautjungfer/Trauzeuge Sven nach 3 Wochen Big Island wieder heim. Ihm hat es gut gefallen, könnte sein dass der Fernreisevirus nun auch ihn gepackt hat.

Zuvor waren wir nochmal auf der Ostseite der Insel und sahen uns 2 Wasserfälle an. Zuerst zu den Akaka Falls. Da es zur Zeit wenig regnet zwar hoch, aber wegen Niedrigwasser nicht spektakulär.

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Auch die Rainbow Falls mit den Boiling Pots direkt bei Hilo sehen besser aus wenn es zuvor stark regnet.

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Wir kaufen für Tipi ein Samsung-Tablet damit ich meines nicht ständig abgeben muss. Anschließend zum südlichsten Punkt der USA.

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Ein tristes Stück Felsküste, ohne jeglichen Hinweis wo man sich hier gerade befindet.

Am Donnerstag bleibt noch die Nordschleife. Der letzte Teil der Insel, den wir noch nicht gesehen hatten. Beim Waipio Lookout haben wir Glück, denn die Sonne kommt kurz raus für Fotos.

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An der Nordküste halten wir kurz an einem Strand.

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Mein kurzes Nickerchen im Schatten nutzen ein paar verfluchte Sandfly mich anzuzapfen. Die Stiche jucken noch in einer Woche. Ich bin allergisch gegen diees Biester.

Am Freitag heißt es auschecken aus dem feinen Marriott Hotel. Das letzte Hotel für lange Zeit. Mietwagen, abgeben, Shuttle zum Terminal. Mittlerweile Routine.

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Es folgt der Rückflug nach Honolulu.

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Für die letzte Nacht sind wir privat in einer AirBnB-Unterkunft. Die Wohnung hat 3 Schlafzimmer. Wir teilen und das Domizil mit 2 amerikanischen Schülerinnen und einer Chinesin.

Vom Flughafen hierhin fahren wir standesgemäß mit einer Stretch-Limo. Das erste Mal dass ich in so einem Ding sitze. Viel Beinfreiheit hat man, das ist aber auch schon alles.

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Zum Flughafen am nächsten Tag nehmen wir wieder ein normales Taxi.

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Da steht er schon der Flieger, der uns über den Äquator nach Tahiti bringen wird.

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Eingestellt von tipitom 18:42 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

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