Reise blog von Travellerspoint

Vereinigte Staaten von Amerika

Aloha Hawai'i

Vancouver - Waikiki - Oahu West Coast

semi-overcast 28 °C

Der letzte halbe Tag,in Vancouver ist zu wenig um noch groß etwas zu unternehmen. Um 2 Uhr müssen wir den Mietwagen zurück bringen. Ausschlafen, Packen, Essen wieder beim Chinesen und dann ist auch schon das Taxi da und bringt uns zum Flughafen.

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Der indische Taxifahrer ist eine Plappertasche und schimpft über die reichen Chinesen, die mit ihrem vielen Geld die Preise in Vancouver verderben, so dass sich andere das Leben hier kaum noch leisten können. Vancouver, angeblich weltweit auf Platz 3 für Lebensqualität in Großstädten? Echt jetzt?

Hübsch ist diese Stadt nicht. Auffällig sind die Appartement-Hochhäuser. Alle im gleichen hässlichen Stil. Die Pazifikküste und die Berge vor der Haustür, außerhalb der Stadt, dort kann man seinen Hobbies nachgehen. Zu Wasser und zu Land. Was in der Stadt selbst so lebenswert sein soll erschließt sich mir nicht. Aber was soll man von einem Ranking der Lebensqualität halten, das Wien auf Platz 1 hat?

Die US-Grenzkontrollen finden bereits im Flughafen hier statt. Dahinter das Schild "Welcome to the United States" noch auf kanadischenm Boden ist schon merkwürdig. Aber wie sich herausstellt, erspart uns das jeglichen Stress bei der Einreise in Hawaii.

Pünktlich auf die Minute fährt unser WestJet Flieger auf die Rollbahn. Ich tippe auf meine Uhr und zeige das Tipi. Da kommt die Durchsage des Kapitäns, etwas mit der Air Con stimmt nicht und wir müssen zurück zum Gate. Der Fehler ist schnell behoben, doch dann kommt der Papierkrieg und obwohl wir nur wenige Meter gerollt sind muss nachgetankt werden. Der Sprit für diesen 6-Stunden-Flug scheint extrem knapp berechnet zu sein, wenn so ein kurzer Ausflug übers Rollfeld schon ein Nachtanken erforderlich macht.

Das Bodenpersonal hat gerade anderweitig zu tun und so dauert es eine Stunde bis es endlich weiter geht. Eine Stunde Verspätung bei WestJet wird zum Standard für uns.

Bei der Ankunft in Honolulu regnet es...schon wieder. Jedes Mal wenn ich hier ankomme regnet es. Hawaii - Inseln der Regenbogen heisst es in der Tourismuswerbung. Ohne Regen gibt's halt keinen Regenbogen. Aber vom Regenbogen sehen wir nichts, denn es ist schon nach 10 Uhr nachts und stockfinster. Wir haben wieder 3 Stunden gewonnen und sind nun 12 Stunden hinter deutscher Zeit. So gesehen haben wir schon die Hälfte der Reise hinter uns.

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Unser Auto zu finden ist gar nicht so einfach, denn auf keinem der Wegweiser ist unser Vermieter Europcar ausgewiesen. Nach einigem Suchen und Fragen erfahren wir dass Advantage hier für Europcar ein Büro hat. Das hätte einem ja auch mal einer vorher sagen können.

Diese Klippe gemeistert, müssen wir nun nur noch zum Hotel finden. Mein Nokia aus dem letzten Jahrhundert erweist sich wieder sehr nützlich.als Navi.

Das größte Problem kommt erst als wir am Hotel angekommen sind. Wir haben uns darauf vorbereitet, Allerdings stellt sich heraus dass die Vorbereitung nicht wirklich etwas gebracht hat. Die Lösung, zumindest für heute Nacht, findet sich zufällig auf dem Weg zum Hotel.

Mietwagen in Hawaii und speziell auf Oahu sind superbillig. Unser Auto kostet gerade Mal 30 US$ pro Tag. Unser Hotel im Zentrum von Waikiki bietet Hotelparken an. Für sage und schreibe 45 US$ pro Tag. Da ist dann aber auch die Steuer und das Trinkgeld für Valet Parking.enthalten. Öffentliche Parkplätze in Waikiki gibt es, aber der Tarif geht zumeist stundenweise für 4 US$ pro Stunde. Strassenparken gibt es mit Parkuhr und 2 Stunden Maximum Parkzeit. Oahu ist wohl der einzige Ort auf der Welt an dem das Fahren eines Autos billiger ist als das Abstellen.

Das Problem mit dem Parken ist so bekannt, dass uns sogar der indische Taxifahrer in Vancouver davor gewarnt hatte. Im Internet hatte ich 2 Gratis Optionen gefunden. Wer etwas Fußmarsch in Kauf nimmt kann am Zoo oder am Ala Wai Kanal parken. Ala Wai war voll und Zoo ging nicht weil alles gesperrt war wegen einer Parade am nächsten Tag. Auf dem Weg zum Hotel sahen wir zufällig ein Parkhaus, dass eine Rate von 15 US$ für 10 Stunden anbot. Ein echtes Schnäppchen.

Ich lade Tipi mit dem Gepäck am Hotel aus und stelle die Karre 300m weiter im Parkhaus ab. Es ist 1 Uhr Ortszeit bis ich selbst im Zimmer bin. Geschafft! Endlich ins Bett.

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Nächster Morgen. Tipi freut sich auf die legendäre Jogging Strecke entlang Waikiki Beach zum Diamond Head und ist um 6 Uhr morgens schon unterwegs.

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Ich schlafe erst Mal aus und schieße Fotos von unserer Aussicht aus der 16. Etage des Waikiki Marriott.

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Da wir nicht 3x am Tag Essen gehen wollen, kaufen wir erst Mal ordentlich für's Frühstück ein.

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Unter den Einkäufen ist der sensationelle Kona Kaffee. Super teuer, 14 Euro für 220 Gramm, aber schemckt einfach köstlich. Downtown Waikiki ist eine einzige Einkaufsmeile für japanische Touristen.

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Südsee-Feeling, Exotik? Hier jedenfalls nicht. Tiffany, Prada, H&M. Ein Shop neben dem anderen. Wir müssen hier raus!
Ausserhalb wird es aber eher schlimmer. Heruntergekommene Vororte, Sperrmüll im Vorgarten? Auch das entspricht nicht dem Hawaii der Postkarten. Wir fahren ganz ans West-Ende der Insel nach Makaha. Hier gibt es zumindest einen schönen Strand mit extrem weichem Sand.

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Perfekt für ein Nachmittags-Nickerchen

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Danach fahren wir ins Kino und schauen uns Mumie 3 an. Tipp: Spart euch das Geld. Guardians of the Galaxy 2 das wir in Vancouver gesehen hatten war besser. Zurück in Waikiki haben wir Glück und bekommen einen Gratis-Straßenparkplatz am Ala Wai Kanal, nur 800m von unserem Hotel.

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Aber nur bis morgen früh um 8.30, dann müssen wir weg wegen Straßenreinigung.

Eingestellt von tipitom 23:58 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Oahu

Zu voll hier

semi-overcast 28 °C

Unseren Gratisparkplatz am Ala Wai Kanal müssen wir bis 8.30 Uhr geräumt haben, dann kommt die Straßenreinigung. Alle die dann noch dort stehen werden gnadenlos abgeschleppt. Deswegen sind wir schon um kurz nach 8 Uhr an einer der Hauptattraktionen Oahus: Hanauma Bay. Kaum zu glauben aber schon zu so früher Zeit ist der Parkplatz wegen Überfüllung geschlossen.

Alles voller Japaner hier und Frühaufsteher sind sie auch noch. Das ist nur eine winzige Bucht zum Schnorcheln, trotzdem sind alle verrückt danach. Busladung nach Busladung wird angekarrt. Wir machen ein paar Fotos von einer Bucht nebenan und fahren weiter.

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Ein Stück weiter ist weniger los.

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Danach zum Lankai Beach Park.

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Leider sind wir beide noch so verbrannt von gestern dass wir beide bald aus der Sonne flüchten müssen und es vorziehen ins kühle Kino zu gehen. Tipp: Die Mumie muss man nicht sehen.

Essen ist immer ein Thema, hier ist die Auswahl riesig und unsere Wahl fällt dieses Mal auf mexikanisch bei Taco Bell. Ich studiere die Karte und suche mir eine Mexican Bowl aus. Die gibt es mit Chicken oder Steak. Also gehe ich an den Tresen:

"I'd like the Mexican Bowl with beef, please", ist meine Bestellung
"We have chicken or steak", kommt die Antwort
"Well, steak is beef? Isn't it?
"We have steak"
"Ok, but the steak is from a cow, right?
"We have steak or chicken"
Diese Konversation führt ganz offensichtlich nirgendwo hin, also versuche ich einen anderen Ansatz.
"Which animal do you use for steak"
"We have steak"
"Yes, sure, but the steak is from beef, right?
"I don't know. We have steak."
Ich drehe mich hilfesuchend um zu Tipi. Sie zuckt nur mit den Schultern und meint: " Ich glaube er hält Steak für ein Tier."
Hinter mir hat sich eine Schlange gebildet. Zeit aufzugeben. "I'll have the Mexican Bowl with steak." Es schmeckte übrigens ausgezeichnet.

Nächster Tag, heute können wir ausschlafen und später zu unserem Auto gehen.

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Wir hatten wieder Glück und über Nacht einen der begehrten Straßenparkplätze ergattert. Immer noch Sonnenbrand und ungeeignet für den Strand suchen wir uns Ziele im Landesinneren. Erster Stopp ein botanischer Garten.

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Nichts los hier, aber auch nichts Besonderes zu sehen. Wir packen zusammen und fahren zum Pali Lookout. Es ist neblig windig und regnet und zu sehen ist...nichts

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Tags darauf holen wir uns noch die fehlenden Unterlagen für unsere Veranstaltung nächsten Sonntag. Dauert alles zusammen nur eine Stunde und der Papierkrieg ist gewonnen. Das Amt liegt in einem feinen Viertel umgeben von historischen Gebäuden.

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Pflicht erledigt, den Rest des Tages haben wir frei. Tipi bekommt das Ananas-Eis, auf das sie sich schon seit Tagen freut auf der Dole Plantage. Noch ein Touristenmagnet hier auf Oahu. Obwohl es auch hier wieder regnet ist es völlig überlaufen mit japanischen Touristen.

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Ein Nepp ersten Ranges. Im Souvenirshop alles völlig überteuert und alle "Attraktionen" auf dem Gelände kosten extra Eintritt. Wir sind auch hier bald wieder weg.

Vorletzter Tag in Oahu, eigentlich haben wir beide schon genug von dieser Insel. Wo immer es etwas zu sehen gibt trifft man auf Busladungen, wo keine Touristen in Rudeln auftreten ist es zum Teil schäbig und vermüllt. Mit dem Auto haben wir alles schon erkundet. West, Ost, Norden und die Mitte - waren wir schon. Daher beschließen wir den Diamond Head zu Fuß zu umrunden. Etwa 10km sind das vom Hotel aus. Zuerst am Waikiki Beach entlang.

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In einem kleinen Park ein Grabmal. Bemerkenswert ist lediglich das Schild davor.

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Mit dem Tod bedroht zu werden an einem Denkmal? Ich hätte so etwas nur in Nord-Korea erwartet. Aber hier ist ja das "Land of the Free". Was man auf diesem Schild am Strand von Waikiki sofort erkennt

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Was hier alles verboten wird - darauf muss man erstmal kommen. Einkaufswagen? Hufeisenwerfen?
Weiter führt der Weg zum südlichsten Punkt Oahus

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Mittagszeit. Es regnet nicht wie angekündigt und ist furchtbar schwül-heiss. Wir haben nichts zu trinken dabei und es gibt nichts zu kaufen unterwegs. Blasen an den Füßen, wieder von der Sonne verbrannt erreichen wir das Hotel. Für heute reicht das.

Eingestellt von tipitom 00:19 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Oahu Teil 2

Es reicht

sunny 28 °C

Es ist mal wieder so weit - wir haben keine frische Wäsche mehr. Unser vorletzter Tag auf Oahu beginnt im Waschsalon. Wir fahren dazu nach Mililani im Zentrum der Insel.

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Dort ist auch das Kino in dem wir in die Vormittagsvorstellung gehen. Ein Stück nördlich liegt der botanische Garten von Wahiawa. Kostenloser Eintritt, klein aber fein.

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Typisch hawaiianische Vegetation

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Tipi entdeckt ihre Freude an Makro-Aufnahmen.

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Letzter Punkt auf der Besichtigungsliste für Oahu ist der Diamond Head Crater State Park.

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Es geht steil bergauf und ist wieder sehr heiß. Festes Schuhwerk wird empfohlen für den Aufstieg. Gut dass wir bestens ausgerüstet den Weg bezwingen.

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Das war es dann für dieses Mal in Oahu. Auf dem Rückweg von Big Island haben wir noch einen kurzen Stop-Over für eine Nacht. Nicht das wir uns darauf freuen würden. Unser Tipp für Oahu: Nicht hinfahren. Besser direkt nach Kawaii oder Big Island fliegen und diese Insel den Japanern überlassen.

Mietwagen abgeben, Shuttle zum Terminal

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Da wartet auch schon der Flieger nach Big Island Hawaii und wir kommen diesmal sogar 15 Minuten früher weg als geplant.

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Eingestellt von tipitom 21:18 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (2)

Big Island Hawaii

Über den Wolken

sunny 28 °C

Ankunft auf dem kleinen Flughafen von Kona auf Big Island Hawaii

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Wir haben Vergessen zu schauen welche Company uns den Mietwagen hier auf Big Island stellt. In Honolulu und Kona gab es kein WiFi am Flughafen. Tipi aktiviert kurz das Datenroaming an ihrem Handy um in den EMails nachzusehen.. Ist ja quasi ein Notfall und was das kostet werden wir Zuhause feststellen. Wir finden heraus, dass es dieses Mal Dollar/Thrifty ist. Der Shuttle zum Büro des Verleihers ist voll bis auf den letzten Platz.

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Um das Gedränge und lange Wartezeit bei der Autoausgabe zu vermeiden, haben wir einen Super Plan. Tipi steigt aus und geht sofort ohne Gepäck zum Schalter, während ich mit dem Gepäck zurückbleibe. Toller Plan, hätte vielleicht auch funktioniert, wenn Tipi nicht durch die falsche Tür gegangen wäre. Bis sie ihren Fehler bemerkt, stehen alle anderen schon brav in der Schlange und Tipi darf sich als Allerletzte anstellen. Ich kann es nicht fassen, als ich die Länge der Schlange und ihre Position sehe. Der Flug hierher dauerte 45 Minuten und genausolange dauert es, bis wir endlich das Auto bekommen.

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Die Parksituation hier ist noch schlimmer als in Waikiki. Wir müssen dieses Mal den teuren Hotelparkplatz nehmen, es gibt keine Alternative. Danach geht es wieder zum Einkaufen fürs Frühstück. Das ist nämlich ebenfalls nicht im Zimmerpreis enthalten. <ironie> Bei einem Übernachtungspreis von 300US$/Nacht kann man das ja auch kaum verlangen. </ironie>

Frühstück tags darauf bei Tipi's Bruder und seiner Frau im Hotel. Die beiden kamen ebenfalls gestern an und haben einen 12-Stunden-Trip von Texas hinter sich.

Danach Fahrt zum Gipfel des Mauna Kea. Über 4000m hoch zum Gipfel, alles mit dem Auto. Sehr bequem.

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Für die letztem 1000m Höhenunterschied braucht man einen 4WD.

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Angeblich...so ein Quatsch. Ich trete den Honda da hoch, an der Absperrung vorbei, was soll's, ist ja ein Mietwagen.

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Die Vorderräder drehen gelegentlich durch, es stinkt nach Benzin - vermutlich bekommt der Motor zu wenig Luft wegen der Höhe - aber alles zusammen kommen wir gut oben an. Leider liegt kein Schnee dieses Mal. Sieht aus wie auf dem Mond. Die Aussicht ist allerdings grandios. Tief unter uns hängen die Wolken.

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Wir laufen ein wenig herum bis Tipi Kopfweh bekommt. Sie verträgt wohl die Höhe nicht so gut. Also wieder runter.

Wieder zurück in Kona folgen letzte Vorbesprechungen und Planung für den morgigen großen Tag. Nachden wir zunächst niemanden finden, der die Braut am Sonntag schminken will, bekommen wir den Tipp im Kaufhaus Macy's etwas Schminke zu kaufen und dabei ein kostenloses Makeup zu bekommen. Klingt gut, aber wir wollen uns überzeugen, dass das auch klappt. Die Verkäuferin in der Kosmetikabteilung bestätigt, dass sie morgen das mit dem Schminken übernehmen kann. Das wäre also erledigt. Bleibt noch der Friseur.

Es beginnt eine 2stündige Suche nach einem Frisör. Die können oder wollen nur schneiden aber nicht frisieren (kein Witz!) oder arbeiten nicht Sonntags. Wessen Idee war es Sonntag zu heiraten? Gottseidank nicht meine. Hui, nochmal Schwein gehabt! No wrath in hell like a grumpy bride. ?
Zuletzt finden wir doch noch einen Laden der morgen offen hat und machen einen Termin. Perfekt! Alles passt.

Nur das Wetter scheint nicht mitzuspielen. In Honolulu wird morgen ein Traumtag, hier an der Westküste von Big Island Hawaii ist starke Bewölkung und Regen angesagt. Wir sind eindeutig auf der falschen Insel. Wir überlegen die Hochzeit örtlich zu verlegen. Weiter nördlich könnte es auch auf dieser Insel besser sein. Zeremonie am Strand bei Sauwetter? Ob eine Verlegung jetzt noch möglich ist bleibt fraglich.

Am Abend treffen wir uns mit Sven. Ein langjähriger Freund Tipi's, Sven ist schon seit 2 Wochen hier auf der Insel und er hat die ehrenvolle Aufgabe morgen Brautjungfer zu sein.

Achja...und dann waren wir noch beim Ironman 2017 am Start wie dieses Foto zweifellos beweist.

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Eingestellt von tipitom 19:48 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Big Island Hawaii Teil 2

Der große Tag

sunny 28 °C

Es ist so weit, der große Tag ist da. Das Gute für mich als Bräutigam ist, daß ich die Braut bis zur Zeremonie nicht sehen soll. Der historische Grund hierfür ist vermutlich, dass es sich als sinnvoll für den Bräutigam erwiesen hat, nicht in der Nähe zu sein, wenn die Braut mit 15.000 Umdrehungen rotiert.

Gestern war noch alles prima organisiert und geplant. Wir haben sogar noch den Mietwagen umgetauscht. Der erste soff wie ein Pferd, roch nach Benzin und die Motorkontrolllampe leuchtete permanent.

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Heute stimmte nichts mehr. Mal abgesehen vom Wetter. Hier auf Big Island hat man mitunter alle 10km anderes Wetter. Das Stück Strand das wir ausgesucht hatten war perfekt. Hier regnet es praktisch nie. Auch heute nicht. Wunderbarer Sonnenuntergang vor leicht bewölkem Horizont. Aber der Reihe nach.

Ich bekomme nur indirekt mit welche Desaster sich abspielen. Sven ist nicht zu beneiden. Die Stunden, die er als Feuerwehr, Seelsorger und Blitzableiter leisten muss bis es soweit ist...was bin ich froh nichtmal in der Nähe zu sein.

Was war passiert? Die Schminksession bei Macy's konnte nicht statt finden, weil die nette Dame, die gestern noch zugesagt hatte die Braut herzurichten laut Aussage einer Kollegin in der Mittagspause war. Danach hatte sie seltsamerweise bald Feierabend und keine ihrer Kolleginnen Zeit.

Wie haben also erst Mal eine Braut ohne Make-Up. Mittlerweile ist es 14.45 Uhr, der Termin beim Friseur schon überzogen. Ich bekomme einen Hilferuf per SMS. Ich soll zum Friseur fahren und dafür sorgen dass der Termin nicht vergeben wird. Hm...schwierig, denn ich bin mit Nick, Tipi's Bruder, gerade bei meinem 2. Bier an der Bar im Beach Restaurant, ohne Auto.

Ich kann da nicht wirklich helfen und verspüre auch den starken Selbsterhaltungsdrang mich möglichst weit von diesem Debakel fern zu halten. Und das war gut so. Make-Up fand nicht statt, Friseur war ein Desaster, die Frisöse bekam die Haare nicht so hin wie die Braut wollte. Zeit, Geld und Nervenverschwendung.

Alle zurück ins Hotel und in unglaublichen 15 Minuten schminkt und frisiert sich Tipi selbst für den Event. Mit lediglich wenigen Minuten Verspätung erreichen unser kleiner Convoy von 3 Autos den Strand wo alles passieren soll. Punktlandung!

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Kleiner Wermutstropfen: Tipi's Bruder vermisste seinen geliebten Panama Hut. Das schlägt ihm direkt auf die Stimmung. Glücklicherweise findet sich die Kopfbedeckung in unserem Zimmer. Er bekommt ein Foto davon via WhatsApp - der Tag ist gerettet!

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Hier auf der Insel hält man viel vom Feierabend. Nur wenige Restaurants haben nach 20.00 Uhr geöffnet. Dewegen müssen wir zurück nach Kona. Dort hat wenigstens noch etwas offen, damit unsere kleine Gesellschaft bei einem Essen gemütlich beisammen sitzen kann.

Eingestellt von tipitom 21:44 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (5)

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