Reise blog von Travellerspoint

Tanzania

Tansania - Teil 1

Alptraum Grenze und Straße

sunny 32 °C

Wir dachten wir hätten schon den Gipfel der Langsamkeit und Umständlichkeit am Grenzübergang nach Malawi erlebt, doch Tansanias Beamte können es noch besser. Knapp 3 Stunden dauerte es dieses Mal und wieder war niemand vor uns. Kaum vorstellbar wie lange man wartet, wenn ein Bus mit einer Reisegruppe vor einem ist. Am besten nimmt man sich dann ein Zimmer im Ort.

Alles muss nacheinander passieren, Visa für uns und Zollformaltäten fürs Auto laufen nacheinander ab. Dieses Mal werden 50US$ pro Person für das Visum und 25US$ für den Wagen fällig. Etwas günstiger als Malawi - immerhin. Der Betrag fürs Visum muss in US-Dollar entrichtet werden, der fürs Auto in Tansania Shilling, auch wenn Dollar auf der Quittung stehen. Landeswährung haben wir in der Zwischenzeit von Geldautomaten gezogen. 2500 zu 1 ist der Kurs, wieder mal etwas für Kopfrechenakrobaten.

Besonders zeitraubend ist, dass man nicht direkt am Zoll bezahlen kann, sondern dort nur eine Rechnung in 3-facher Ausfertigung bekommt. Mit der geht man zur Bank, zahlt dort den Betrag ein und geht mit einer Quittung in doppelter Ausfertigung zurück zum Zoll. Jetzt verlangt man dort Fotokopien von Pass, Führerschein und Autopapieren von uns. Hatten wir alles, aber natürlich fehlt die Seite mit dem Tansania-Visum, denn das haben wir ja eben erst bekommen. Fotokopien gibt es im Dorf neben der Grenzstation, erfahre ich. Also nix wie hin. Leider ist dort gerade wieder mal Stromausfall und kein Kopierer funktioniert. Also wieder zurück zum Zoll. Nun erst dürfen wir den Kopierer beim Zoll benutzen.

Ich renne hin und her wie ein Bekloppter, Alina im Windschatten von mir, Tipi und Frank bewachen die Autos in der Zeit.Es ist höllisch heiß und ich schwitze mittlerweile wie ein Pferd. Endlich haben wir alle Stempel und Papiere, nun fehlt nur noch die Versicherungspolice für dieses Land. Für 40 Euro kriegt man Deckung für 1 Monat. Dauert wieder eine halbe Stunde und dann können wir endlich weiter fahren.

Gut dass ich den ersten Stop nur 50km nach der Grenze eingeplant habe. Tukuyu ist der letzte Ort davor und hier wollen wir SIM-Karten für unsere Handys kaufen. Internet ist angeblich hier etwas besser verfügbar als in Malawi, aber wir wollen unabhängig sein. Teuer ist es nicht, aber es dauert...und dauert. Nach über 2 Stunden hat die Aktivierung der Karten immer noch nicht geklappt. Der Typ, der uns die Karten verkauft hat, hatte null Plan. Alina und Tipi sitzen und schwitzen und es geht nichts voran. Ich steige aus und stelle dem Kerl ein Ultimatum: Entweder er kriegt die Telefone in 15 Minuten zum Fliegen, oder wir fahren weiter. Darauf geht er mit den Mädels in einen Vodacom-Shop und dort wird uns endlich geholfen. 10 GB Daten - das sollte reichen für unsere Zeit hier.

Mittlerweile ist es 3 Uhr Nachmittag geworden, geschafft haben wir in dieser Zeit 100km, 1 Grenze und den Kauf und Aktivierung von 2 SIM-Karten. Nicht berauschend, aber es sind nun nur noch 20km bis ins Bongo-Camp, unserer Station für heute Nacht.

Endlich mal eine Campsite mit Gras, immer Sand unter den Füßen wurde langsam langweilig und die Füße nicht mehr sauber.

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Es gibt Würstchen in der Pfanne .

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Die Duschen und Toiletten sind gruslige Tropfsteinhöhlen, ein längerer Aufenthalt kommt hier nicht in Frage. Die Locals sind allerdings sehr freundlich, Tipi kauft 1 Pfund Tee. Wir sind hier ziemlich hoch oben, so etwa 1200m und wir sind das letzte Stück an Teeplantagen vorbei gefahren.

Am nächsten Tag haben wir nur 350km zu schaffen. Kein Problem denke ich, die Straßen in Tansania waren bisher ausgezeichnet. Die nächste größere Stadt durch die wir kommen heißt Mbeya. Letzte Gelegenheit für Einkäufe und Tanken. An Lebensmitteln bekommen wir fast nichts von unserer Einkaufs-Wunschliste, Supermärkte kennt man hier nicht, aber unsere Getränkevorräte können wir erfreulicherweise in einem Großmarkt aufstocken.

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Der Verkehr in dieser tansanischen Großstadt war irre. In Malawi gab es kaum Verkehr, hier stehen wir zum ersten Mal im Stau. Auch außerhalb der Stadt wird es nicht besser. Einen LKW nach dem anderen müssen wir überholen. Dabei gilt es immer die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten, denn die Polizei hier ist notorisch streng.

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Vor uns fährt ein Minibus. ManU und Schweinsteiger kennt man auch hier.

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Schon kurz hinter Mbeya ist Schluss mit lustig. Die T1, die Hauptverbindung West-Ost in Tansania wird erneuert. Wir sind einige Wochen zu früh dran und fahren nun 200km durch eine Baustelle neben der schönen neuen Straße her. Hinter einer endlosen Karawane staubender LKWs, auf einer Piste die den Namen Straße wirklich nicht verdient hat. Eine Ansammlung von Schlaglöchern und Speed-Bumps auf Sand und Schotter. Wenn es denn endlich mal ein kurzes Stück auf frischem Teer geht, ist die Geschwindigkeit begrenzt auf 50 oder 30 und alle paar Kilometer steht einer mit Radarpistole. Zum Verrückt werden!

Heute war Frank dran mit vorausfahren. Allerdings wurde es Tipi zu dumm als uns alles überholt hat und sie hat sich an die Spitze unseres 2er-Convoys gesetzt und Frank überholt. 20km vor dem Tagesziel ist es dann so weit - wir werden von einem Polizisten gestoppt. Wir sind 65 gefahren bei erlaubten 50 behauptet er. OK, kann sein. Und nun? Wir müssen morgen früh zum Gericht, sagt er uns. Aha, na gut , wenn es denn sein muss. Zwischendurch behauptet er wir wären 78 gefahren. Da widerspricht Tipi energisch und er sieht seinen Irrtum ein. Nun bietet er eine andere Option an, eine die ohne Gerichtstermin funktioniert. Ich war darüber irgendwie nicht wirklich überrascht. Für 50US$, zahlbar an Ort und Stelle wäre die Sache ereledigt. Nun kommt der Auftritt unseres Polizeigeldbeutels, etwas das man in Tansania immer parat haben sollte. Ich zeige ihm den Geldbeutel mit ca. 30.000 Shilling (12 Euro) und beteuere treuherzig, dass das alles ist was wir haben. Er geht kurz telefonieren, kommt zurück und meint nun die Strafe beträgt 30.000 Shilling. Na was ein Zufall!, genau so viel haben wir doch.

Ich steige aus und fülle ein Protokoll aus - wir bekommen tatsächlich eine Quittung. Darauf besteht Raser-Tipi, der Verkehrs-Rowdie. Die Sonne geht langsam unter, ich bin froh, dass es endlich weiter gehen kann. Stolz auf unser Souvenir. Darauf ist sogar Tipi's Alter vermerkt. Der Polizist meinte noch sie sieht aber viel jünger aus als 40.

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Der Tag war lang, wir haben für die 350km 9 Stunden gebraucht. Ankunft Kisolanza-Farm. Hier wollen wir ausruhen. 3 Nächte mit Strom, heißem Wasser und Internet - unsere Ansprüche sind sehr bescheiden geworden.

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Es gibt hier sogar kostenloses Satelliten-WiFi, leider ist das Telefonnetz so schlecht, dass unsere schwer erworbenen SIM-Karten so gut wie nutzlos sind. Zum Email-checken müssen wir weit latschen. Auch Duschen und Toiletten sind auf diesem riesigen Platz weit weg von unserer Campsite. Mit etwas Verspäten gibt es die traditionellen Pfannkuchen. Tipi lässt es sich nicht nehmen in jedem Land durch das wir kommen morgens Pfannkuchen zu backen.

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Zu sehen gibt es hier nicht viel, ist mehr so eine Art Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden. Tipi und ich machen dennoch einen Spaziergang über die 1000 Hektar große Farm zu einem Tümpel und zurück.

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Tipi findet ein paar Blüten fotografierenswert.

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Endlich können wir hier wieder Rindfleisch kaufen. In Malawi gab es nichts wegen einer Rinderseuche. Vom Grill schmeckts am besten, leider ein wenig zäh das Ganze.

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Abends sitzen wir dann ganz kitschig am Lagerfeuer.

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Nach 3 Nächten hier sind wir ausgeruht genug um die nächste Etappe in den Ruaha-Nationalpark anzugehen.

Eingestellt von tipitom 09:48 Archiviert in Tanzania Kommentare (0)

Tansania - Teil 2

Ruaha Nationalpark

sunny 32 °C

Heute wollen wir in den Ruaha Nationalpark, etwa 100km von hier. Die übliche Strecke über Iringa wäre 30km länger und wurde uns als fürchterlich beschrieben. Anhand der Karte finde ich eine Abkürzung - wie schlimm kann das schon werden? Wir fragen auf der Farm welchen Weg wir nehmen sollen und auch dort meint man, wir sollen den längeren Weg nehmen.

Mit Hilfe von 3 verschiedenen Karten- und Navi- Programmen plane ich die Route. Ob es diese Route überhaupt gibt und ob sie befahrbar ist, wird sich unterwegs herausstellen. Schon einige Male hatte uns die Navi-Software auf Wege geschickt, die höchstens für Esel gangbar waren. Sicher kann man sich hier wirklich nie sein, Beschilderung entlang der Strecke darf man nicht erwarten.

Wir rechnen mit dem Schlimmsten und kalkulieren die 80km mit 4 Stunden Fahrzeit. Da wir dann zur Mittagszeit in der größten Hitze im Park ankommen würden, planen wir eine Übernachtung kurz vor dem Tor ein.

Heute machen wir Beifanrertausch, d.h. ich fahre bei Frank als Beifahrer und Alina bei Tipi. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten finden wir meine handgestrickte Route. Eine knifflige Abkürzung durch ein Flussbett, die nicht auf Googlemaps verzeichnet war, erweist sich als wunderschöne Fahrt durch einen Papyruswald auf gutem Fahrbahngrund.
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Auch die weitere Fahrt verläuft problemlos. Es geht durch abwechslungsreiche Landschaft.

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Manche Brücken sind haarsträubend wacklig. Einige Male musste ich Hand anlegen und lose Bretter zurecht rücken.
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Hier noch ein paar Impressionen eines schlechteren Streckenteils.
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Nach etwa 3 Stunden erreichen wir das Chogela Camp - ein ganz guter Schnitt für knapp 90km über Schotter und Sand.

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Es ist höllisch heiß hier. Wir sind diese Hitze nicht gewohnt. Die meiste Zeit über war es in den letzten 6 Wochen sehr angenehm oder eher zu kühl. Wir bauen unser Camp auf. Leider gibt es hier keinen Strom für unsere Kühlschränke.

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Dafür gibt es eine Feuerstelle und wir bekommen Feuerholz zum Kochen, das spart unser Campinggas. 5 ausgehungerte Campingplatzhunde warten schon darauf, dass sie etwas abbekommen.

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Es gibt Grillwürstchen mit Spiegelei.

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Eine beeindruckende Ameisen-Armee marschiert durch unser Camp.
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Am nächsten Morgen stehen wir schon vor Sonnenaufgang auf. Immer dasselbe mit diesen Tierbeobachtungen - Ausschlafen ist nicht. Zum Park-Gate sind es nur noch 15km, allerdings über eine schlimme Waschbrett-Rüttelpiste. Tipi fährt zu langsam mit Tempo 30. Bei dieser Art Piste muss man den Mut haben schneller zu fahren, bis das Rütteln aufhört. Am besten ist es über 60km/h zu fahren. Bis man diese Geschwindigkeit erreicht, rüttelt es immer stärker und man könnte meinen, das Auto fliegt auseinander.

Noch vor dem Gate ist ein kleiner Pool mit Hippos und Krokodilen. Doch hier ein kleiner Schock. Aufgedunsene, aufgeblähte Hippos treiben tot im Wasser. Wir zählen 7 Stück. Ein Schlemmerfest für die Krokos.

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Zunächst wissen wir nicht was hier passiert ist. Später erfahren wir durch Internetrecherche, dass hier Milzbrand (Anthrax) ausgebrochen ist. Schon 50 Hippos sind im Ruaha Park verendet in den letzten 4 Wochen. Erstaunlich, dass der Park für Besucherverkehr nicht gesperrt wurde. 5km weiter ist dann das erste Gate. Dort tragen wir uns in ein Besucherbuch ein. Zahlen muss man hier noch nichts. Dafür hat es hier Unmengen von Tse-Tse Fliegen. Innerhalb von Sekunden sind etliche ins Auto geschlüpft und ich werde gleich mal in den Hals gebissen. Das Aufheben das über diese Biester gemacht wird, finde ich allerdings völlig übertrieben. Sie sehen aus wie unsere Pferdebremsen und etwa gleich schmerzhaft ist ihr Biss.

Die Zahlstation ist 30km weiter im Park. Wohl damit keiner am Tor umdreht, wenn er die Preise sieht. Knapp 240 US$ alles zusammen für uns 4 und die beiden Autos. Tansania ist unverschämt hoch mit seinen Parkeintrittspreisen, der Ruaha ist dabei noch der günstigste Park. Was soll's, wir bezahlen und machen uns auf zu unserem ersten Game Drive in Tansania. Außer uns ist nur noch 1 weiteres Auto in dem riesigen Park unterwegs. Das ist schon mal erfreulich. Stehen bleiben kann man wo man will, aussteigen und Fotos machen jederzeit und überall - das wird in den bekannten Parks später anders sein.

Schon bald kommen die ersten Giraffen in Sicht.

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Dann auch einige kleine Gruppen von Elefanten.

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Die Landschaft ist genau das was man sich unter Afrika vorstellt.

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Gegen Mittag wird es immer heißer und wir sehen immer weniger Tiere. Alles versteckt sich im Schatten der wenigen Bäume. Wir fahren auf die andere Seite des Ruaha durch das trockene Flussbett. Tipi fährt zum ersten Mal mit Lilly durch tiefen Sand und beide schlagen sich gut und kommen gut auf der anderen Seite an. Beim Weg zurück über eine andere trockene Furt geht dann einiges schief.

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Zu viel Gas, durchdrehende Räder, etwas aus der Spur gelenkt und schon stecken wir mitten im trockenen Flussbett im Sand.
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Ich lasse als erstes Mal die Luft aus den Reifen, dann Diff-Lock rein, Allrad und Low Gear - dann probiert es Tipi nochmal. Viel Gas und nicht stoppen sage ich ihr und los geht's. Sie kommt so tatsächlich ohne weitere Hilfe alleine aus dieser Falle. Frank hat schon vorsorglich die Luft abgelassen und kommt problemlos durch. Auf der anderen Seite pumpen wir die Reifen mit seinem Kompressor wieder auf Betriebsdruck auf.

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Durch diese Verzögerung sind wir eine Stunde hinter Zeitplan und müssen uns sputen um noch in unser Camp südlich von Iringa zu kommen. Das ist eine andere Strecke als der Weg her und wir wissen nicht wie schlecht es voran gehen wird. Der Zustand wurde uns als katastrophal beschrieben. War es dann aber nicht, sondern es war nur Waschbrettpiste. Tipi brettert mit 70km/h drüber und wir kommen viel besser voran als gedacht. Unterwegs sehen wir zu unserer Überraschung in jedem kleinen Dorf eine griechisch-orthodoxe Kirche.

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Bald darauf sind wir an der Teerstraße angekommen, es bleibt sogar noch Zeit auf dem Markt noch etwas einzukaufen.

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Dann wären wir eigentlich am Ziel gewesen...ja, aber nur eigentlich. Am auf der auf der Karte angegebenen Ort ist kein Isimila Campingplatz. Wir fahren hin und her, finden nichts. Als wir fragen, deutet man uns in eine Richtung. Richtig Englisch kann hier keiner. Tipi hat einen Feldweg entdeckt und meinte das müsste der richtige zum Camp sein. Ich habe Zweifel, sage nichts, denn heute fährt sie. Der Weg wird immer enger, Dornenbüsche am Wegrand zerkratzen übel den Lack an den Türen. Schließlich geht es nicht mehr weiter und wir müssen umkehren.

Frank fährt nun voran und wir fahren auf der Teerstrasse 3km zurück. Dort endlich das Schild zu unserem Campingplatz. Die Besitzer sind jedoch nicht da und die Angestellten können uns nicht sagen, wo wir uns hinstellen dürfen. Wir müssen also warten, es wird immer später. Tipi und ich haben schon keinen Hunger mehr. Der Tag war einfach zu lang und zu anstrengend in der Hitze. Wir bauen noch das Camp auf und das war es dann für heute.

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Mittlerweile ist die Besitzerin, eine Deutsche, angekommen. Mit ihr eine extrem nervige 4-jährige, die Tipi in die Flucht ins Zelt schlägt. Ihre Kopfschmerzen sind auch so schon schlimm genug. Frank und ich versuchen das Kind müde zu bekommen, zwecklos - bald flüchte ich auch ins Zelt.

Eingestellt von tipitom 08:19 Archiviert in Tanzania Kommentare (0)

Tansania - Teil 3

Isimila African Garden bis zum Amarula Camp

semi-overcast 28 °C

Wir sind in Isimila African Garden noch eine 2. Nacht geblieben. Es gibt hier reichlich Steckdosen, sogar ganz in der Nähe unserer Stellplätze. Nur leider ist wieder mal Stromausfall den ganzen Tag. Das nervt jetzt langsam echt. Seit Malawi hecheln wir ständig dem Strom für unsere Kühlschränke hinterher. Gegen Abend kommt der Strom endlich wieder, was ein Glück! Kühles Bier zum Feierabend ist beim Camping unverzichtbar.

Tipi hat heute frei, Alina übernimmt das Kochen. Die Eidechse schaut zu.

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Ich mache Fotos, Frank trinkt Bier und der Hund tut nix.

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Auf dem weiteren Weg fahren wir am nächsten Tag durch Iringa. Letzte Gelegenheit für Einkäufe. Supermarkt ist wieder nicht. Wir laufen 3 Geschäfte an, bis wir so in etwa das haben was wir brauchen. Kurz danach geht der Tageszähler wieder auf Null. Zeit für unser viertes 1000km-Selfie mit Puli.

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Nördlich von Iringa, Richtung Dodoma fährt man auf einer nagelneuen Teerstraße. Tolle Landschaft auch heute wieder.

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Wir kommen an einen Stausee und fahren ein Stück querfeldein zum Wasser.

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Auf der weiten Ebene hüten Masai ihre Ziegen

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Danach kommt eine kurvige Bergstrecke, es macht richtig Freude hier auf dem nagelneuen Asphalt zu fahren. Die Gegend erscheint völlig menschenleer, aber irgendwo zu Beginn muss ein Polizist mit Handy gestanden sein. Frank fährt heute voran und wird fotografiert ohne es zu merken. 50km später werden wir beide an einer Polizeikontrolle gestoppt. Das Foto wird per WhatsApp verschickt. Sehr modern hier die Polizei.
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Was nun kommt kennen Tipi und ich ja schon. Dieses Mal sehen wir es als Zuschauer aus der ersten Reihe. Langes Palaver, Alina zeigt dem Beamten ihren Polizeigeldbeutel, in dem sich nur gut 20.000 Shilling befinden. Die Strafe beträgt aber 30.000. Das scheint hier der Standardtarif zu sein. Sie kommt zu unserem Auto um sich die angeblich fehlenden 10.000 zu leihen.

Hinter ihr steigt Frank aus dem Auto und was dann passiert ist reinstes Slapstick. Er wollte wohl seinen Führerschein aus dem anderen Geldbeutel holen und wusste nicht, dass darin die gesamte Ladung Bargeld vom letzten Geldautomaten war. Beim Öffnen flattern Dutzende 10.000 Shilling-Scheine durch die Gegend und auf die Straße. Frank und der Polizist rennen dem Geld hinterher und sammeln alles ein. Tipi und ich können uns vor Lachen kaum halten.

Der wunderbare Bargeldfund verteuert die Strafe erstaunlicherweise nicht. Sie bezahlen ihre 30.000 (12 Euro), bekommen eine Quittung und es kann weiter gehen.

Heute hätten wir es gar nicht so weit gehabt und wären früh angekommen...ja wenn die Angaben auf den Karten eben mal stimmen würden. Das angepeilte Camp existiert nicht. Wir müssen 150km weiter fahren zum Amarula Camp. Davor ist nichts mehr. Wolken ziehen auf und wir erleben unseren ersten Regen auf der Strecke.

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Als wir im Camp ankommen ist keiner da uns zu empfangen. Nicht wild, die werden schon kommen.
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Hier gibt es praktisch nichts. Kein Strom, kein Wasser - nur einen Stellplatz und schöne Aussicht. Das waren heute dann 470km - ein neuer Tagesrekord.

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Es gibt einen Unterstand, den wir als Camp-Küche verwenden können und einen weiteren zum Sitzen und Essen. Mittlerweile sind auch 2 Aufpasser eingetroffen. Paolo und Mohamadi. Beide sprechen kein Wort Englisch, aber können uns trotzdem vermitteln, dass wir 10US$ pro Person zahlen müssen. Ziemlich viel für praktisch nichts, aber was soll man machen. Weit und breit gibt es keine andere Übernachtungsmöglichkeit. Das man in Tansania viel für Wenig bezahlt haben wir schon gelernt.

Immerhin kocht einer Wasser für mich, so dass ich eine Art Dusche mit Kelle aus Eimer machen kann. Alle anderen verzichten. Ihnen ist es zu kalt und zu dunkel. Auch unser Geschirr will Paolo unbedingt spülen. Sehr zum Unmut von Tipi. Sie ist überzeugt, dass Paolo niemals ihren Standard an Sauberkeit beim Geschirrspülen gerecht werden kann. Schon gar nicht mit dem versifften Schwamm den er dafür benutzt. Tags darauf hat sie alles nochmal gespült.

Eingestellt von tipitom 01:47 Archiviert in Tanzania Kommentare (0)

Tansania - Teil 4

Kilimandscharo?

semi-overcast 32 °C

Vom Amarula Camp geht es früh los. Wir haben heute gut 300km zu fahren und Einkaufen wollten wir auch noch. Das geht gut in Arusha. Für uns wahrscheinlich die beste Stadt in Tansania zum Einkaufen. Angeblich soll es hier sogar möglich sein unsere südafrikanischen Gasflaschen zu füllen. Heute fährt Tipi und sie hat überhaupt keinen Spaß an dem Stadtverkehr Stop-and-Go. Wir kommen kaum voran und die Zeit rennt uns weg. Gas kriegen wir nicht gefüllt, weil man gerade 2 Stunden Mittag macht als wir ankommen. Aber immerhin wissen wir jetzt wo es was gibt und beschließen unverrichteter Dinge weiter zu fahren und auf dem Rückweg hier nochmal Halt zu machen. In der Stadt gibt es ganze Alleen der wunderschönen blauen Jacaranda-Bäume.

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Wir sind nicht mehr weit weg vom Kilimandscharo, eigentlich sollten wir ihn schon längst gesehen haben. Leider hüllt er sich in eine dichte Wolkendecke und wir sehen nur die Ausläufer der Flanken. In den nächsten 2 Tagen wollen wir den Berg komplett umrunden. Irgendwo auf den 200km wird der Himmel sich schon mal aufklaren - so der Plan.

Wir biegen von der Hauptstrecke nach Norden ab und beginnen unsere Umrundung im Uhrzeigersinn. Bald endet die Teerstrecke und wir sind wieder mal auf einer Staub-Schotterpiste mit Tempo 30, weil alles als Baustelle gekennzeichnet ist.
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Plötzlich taucht eine Herde Zebras vor uns auf. Damit hätten wir außerhalb des Nationalparks nicht gerechnet.

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Zum ersten Mal sehen wir Wildtiere hier in Afrika ohne dafür zu bezahlen. Kurz vor unserem Tagesziel, der Simba Farm Lodge, fängt es an zu regnen. Die Piste verwandelt sich in eine Schlamm-Rutschbahn.

An der Farm angekommen zeigt man uns die Campsite hinter dem Haus. Die ist nur über einen völlig vermatschten, aufgeweichten Schlammweg zu erreichen. Ich versuche es zuerst, aber Lilly hat wieder mal nur Antrieb von hinten - nix Allrad! Zwecklos, ich gebe nach wenigen Metern auf und lasse mich zurückrollen. Nun darf es Frank probieren. Er kommt ein Stück weiter, aber dann ist auch für ihn Ende Gelände. Nur mit viel Mühe kommt er wieder aus dem Schlam(m)assel.

20 Minuten später stehen wir wieder auf dem Parkplatz der Lodge, nun mit völlig eingesauten Fahrzeugen. Mit Camping wird das nix heute. Überall ist alles nass, schlammig, schmutzig. Wo sollen wir hier kochen, abwaschen, schlafen?

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Es gibt hier Zimmer mit Halbpension zum stolzen Preis von 70 US$ pro Person. Das ist verdammt viel für unser Budget, aber wieder haben wir keine Wahl. Weiterfahren bringt nichts, denn auch hier ist weit und breit keine alternative Übernachtungsmöglichkeit. Es ist dunkel und regnet immer noch. Man war nicht auf uns vorbereitet und wir müssen warten bis die Zimmer fertig sind.

Die Aussicht über den Garten zum Mt. Meru ist traumhaft schön.

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Tipi möchte duschen, aber es gibt nur lauwarmes Wasser. Wir sind auf 1700m, die Luft ist kalt, da hätte man schon gerne eine zumindest warme Dusche. Wir reklamieren die kalte Dusche und werden vertröstet, wir sollen das Wasser laufen lassen, dann wird es schon warm, heisst es. Tipi steht 10 Minuten nackt unter der Dusche und friert. Das Wasser bleibt kalt. Nun heisst es wir sollen 15 Minuten warten, dann sei der Boiler heiss. Als auch nach 20 Minuten sich temperaturmäßig keine Besserung eintritt, gibt Tipi auf. Es wird heute nix mit Dusche - und das bei dem Preis hier.

Abendessen auf der eigenen Terasse. 3-Gänge-Menu, das Beste war die Butternut-Suppe. Das Filet war ein wenig zäh und der Nachtisch war eher geschmacklos.

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Ein fetter Käfer verfliegt sich von der Lampe über dem Tisch angezogen.

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Das Haus in dem wir uns 2 Zimmer, Bad und Wohnzimmer teilen sehr geschmackvoll eingerichtet. Es ist eine ehemalige deutsche Farm, die nun von Holländern bewirtschaftet wird.

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Wir machen Feuer im offenen Kamin und quatschen bis um 11 der Generator abgeschaltet wird. Das Frühstück am nächsten Morgen ist allerfeinst. Pfannkuchen, Eier, frisches Brot, Toast und Müsli. Wir essen bis wir fast platzen.

Vom Kilimandscharo haben wir immer noch nichts gesehen. Der Berg nebenan heisst Meru und ist immerhin der 4.-höchste In Afrika. Von dem sehen wir wenigstens etwas auf der Fahrt...

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...und ein bisschen mehr am Abend.

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Nächster Morgen, selbes Spiel - nix zu sehen vom Berg. Wir setzen unsere Umrundung zunächst Richtung Norden fort, biegen dann ab nach Osten und fahren entlang der kenianischen Grenze. Wir sind so nahe an der Grenze, man könnte rüber spucken. Rüber fahren werden wir allerdings nicht. Wir haben Kenia aus dem Programm gestrichen. Die politische Lage ist dort nach den Wahlen zu unsicher geworden. Vor allem im Westen, genau da wo wir auf dem Weg um den Victoria-See durch wollten, ist es unruhig und gefährlich geworden.

Wir fahren weiter und beenden die Umrundung im Süden in einem Ort namens Moshi in Key's Lodge ohne auch nur ein einziges Mal die Spitze des Berges gesehen zu haben. Eine herbe Enttäuschung. Die Campsite hier ist eigentlich ziemlich perfekt, wenn nur nicht schon wieder Mal der Strom weg wäre. Wir werden vertröstet auf 7 Uhr abends. Als um 9 Uhr der Strom immer noch nicht da ist, wir im Dunkeln sitzen und unser Kühlschrank immer wärmer wird, rastet Tipi aus. Sie geht wütend zur Rezeption und macht dort ordentlich Rabbatz. Davon kommt zwar der Strom erstmal nicht zurück, aber sie fühlt sich danach viel besser.

Eine halbe Stunde später gehen die Lampen wieder an, der Kühlschrank läuft, die Laune hebt sich. Wir sind hier relativ weit unten, nur auf etwa 800m, aber in der Nacht ist es erfreulich kühl.

Am nächsten Morgen fahren wir zum 2. Mal nach Arusha. Großeinkauf und Gasflaschen füllen. Letzteres gelingt uns auch, ist aber erheblich komplizierter als wir dachten. Im Laden in der Stadt müssen wir bezahlen, dann fahren wir mit Quittung und Flaschen zum Lager 5km weiter. Dort füllen sie dann endlich unsere Flaschen. Das sollte nun für 2 Monate reichen.

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Der Weg zum heutigen Camp führt mitten in der Stadt über unglaublich schlechte Wege. Unglaublich, aber vor mir fährt ein Minibus über ein Stück von dem ich dachte, es wäre mit unseren Overlandern schwierig drüber zu kommen. Hinter mir bezwingt ein normaler PKW ebenfalls diese Trial-Strecke. Unfassbar! Hier dreht sich auch der Zähler zum 5. Mal. Schon wieder Zeit für das 1000km-Selfie.

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Letzter Stop im Kulturzentrum um Postkarten und Briefmarken zu kaufen. Die Damen gehen alleine. Das kann jetzt dauern, denn es gibt dort auch Souvenirstände. Ich packe die Stühle aus und wir warten auf dem Parkplatz.

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Nun sind es nur noch 30km bis zur Snake Farm Lodge, unsere Campsite für die nächsten beiden Tage. Die hatten wir auf dem Hinweg schon ausgekundschaftet. Hier schien alles zu passen. Telefonnetz, Strom, Warmwasser - OK.

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Nur auch hier wieder ein Haken: Es gibt keinen Waschbecken zum Geschirr abwaschen, nur ein Wasserhahn 100m entfernt. Es ist zum verrückt werden, nirgends denkt hier einer wirklich an Camper und ihre Bedürftnisse. Hübsch ist es hier dennoch. Viele blühende Büsche...

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...und es ist ein Vogelparadies.

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Snake Lodge kommt nicht von Ungefähr - es gibt hier einen kleinen Reptilienzoo mit einer beeindruckenden Sammlung von Giftschlangen.

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Tansania - Teil 5

Ngorongoro Krater

semi-overcast 28 °C

Ein kleiner Nachtrag zur Meserani Snake Farm. Vögel haben es normal schwer bei mir in den Blog zu kommen. Aber die Vögel auf diesem Campingplatz haben es mir angetan. Vor allem die Sittiche, deswegen ein kleines Video und noch ein Foto.
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Nun sind wir in Karatu, am Fuss des Ngorongoro Krater angekommen. Das war nur eine kurze Fahrt - 120km in 2 Stunden. Die Flamingo Lodge hier erweist sich als nahezu perfekter Ort für uns. Strom fast ohne Ausfälle, eine Camp-Küche, heiße Duschen, ein schattiges Plätzchen für die Autos - Tipi strahlt.

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Von hier zum Eingang zum Ngorongoro Nationalpark sind es nur noch 15km. Die Idee mit eigenen Autos da reinzufahren mussten wir aufgeben - es ist einfach zu teuer. Statt dessen buchen wir eine Tour mit einem örtlichen Tour-Operator. Das kostet allerdings immer noch 200 US$ pro Person für den Tag. Tansania ist definitiv kein Billigland.

Am nächsten Morgen geht es los. Leon ist unser Fahrer und Guide. Am Tor geht es recht zügig, obwohl etwa ein Dutzend Fahrzeuge vor uns sind. Auch hier wird wieder viel Papier produziert, aber wir sind in 15 Minuten durch.

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Es gibt nur 3 Straßen die in den Krater führen, 2 davon sind Einbahnstraßen. Will man hinein, fährt man zunächst etwa 40km am Kraterrand entlang. Ausblick hat man hier allerdings wenig und wenn dann auf die Außenseite. Auch sehenswert.

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Der Krater wird von Maasai als Weideland genutzt.

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Giraffen findet man nur hier oben, keine hat es bis hinunter auf den Kraterboden geschafft.

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Bevor es die steile Strecke hinunter geht, gibt es noch einen Aussichtspunkt mit Blick über den ganzen Krater. 600m unter uns eine Büffelherde von etwa 100 Tieren. Zwar weit weg, aber immerhin schon Mal der erste der Big 5

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Nach einer haarsträubenden Abfahrt gibt es gleich mal eine Verschnaufpause am Kraterboden. Erstaunlicherweise darf man hier aussteigen.

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Hier gibt es anscheinend keine gefährlichen Tiere - nur Gnus und Zebras

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Und ein Warzenschwein

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Mehrere 1000 Gnus leben hier dauerhaft. Sie müssen nicht wandern wie ihre Verwandten in der Serengeti. Hier gibt es immer etwas zu Fressen.

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Dann zieht die Karawane los. Obwohl gerade Nebensaison ist, sind sicher an die 100 Fahrzeuge in dem kleinen Park unterwegs.

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Es verteilt sich aber doch ganz gut im Lauf der Safari. Größere Staus hatten wir nicht. Die Tiere interessieren sich nicht für die stinkenden Klapperkisten. Diese Büffel ignorieren uns glatt oder schauen höchstes mal gelangweilt in unsere Richtung.

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Vereinzelt stehen Strauße in der Landschaft

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Hyänen dürfen auch nicht fehlen

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Gegen Mittag kommen wir an einen Hippo-Pool, dieses Mal ohne tote Tiere.

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Dann der Höhepunkt der Tour - 2 junge männliche Löwen räkeln sich in der Sonne.

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Katzen sind doch alle gleich.

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Dann verschwinden sie im Unterholz

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Etwas später dann 3 Löwinnen, die gespannt eine kleine Gruppe von Büffeln fixieren. Die Büffel haben die Löwen auch gesehen, überlegen ein wenig und verschwinden dann in die andere Richtung.

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Danach legt sich die Anspannung der Großkatzen.

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Eine Stunde später machen wir Mittagspause an einem kleinen See. Auch darin leben Hippos, aber erstaunlicherweise darf man auch hier aussteigen. Mit uns machen noch mindestens 30 andere Touren hier Rast

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Auf speziellen Wunsch Tipi's noch ein paar Vogelbilder. Kronenkranich und ägyptische Gans.

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Die Landschaft hier unten ist Afrika pur.

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Immer wieder stehen Zebras nahe an der Straße

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Elefanten sind hier auch keine Seltenheit. Dieser hier ist nun der 3. der Big 5. Fehlt nur noch das Spitzmaulnashorn, dann haben wir auf dieser Reise alle gesehen.

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Ein letztes Bild vom Krater auf dem Weg nach oben.

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Wir bleiben noch eine 3. Nacht in der Flamingo Lodge. Was in den nächsten Tagen auf uns an Unterkünften wartet wird sicher nicht so komfortabel sein. Leider regnet es am 3. Tag fast komplett durch. Wir sitzen mit Pullovern, Socken und Jacken in der feuchten Kälte. Afrika ist manchmal so völlig anders als man erwartet.

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Eingestellt von tipitom 03:57 Archiviert in Tanzania Kommentare (0)

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