Reise blog von Travellerspoint

Namibia

Namibia - Teil 1

Divundu - Caprivi Strip

semi-overcast 29 °C

Beim Grenzübertritt nach Namibia hatten wir eigentlich keine Probleme erwartet.

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Visum braucht man nicht als Deutscher, fürs Auto brauchen wir auch keine Importlizenz, da beide Länder ein Zollabkommen haben. Was soll da schon schwierig werden? Na da wäre noch die CO2-Abgabe die hier gerne an Grenzen von fremden Fahrzeugen beim Zoll verlangt wird. Kostet dieses Mal etwa 20 Euro. Zahlbar allerdings nur in Namibia Dollar oder Südafrika Rand. Kurz zuvor war uns positiv aufgefallen, dass hier keine Geldwechsler oder andere lästige Typen herumlungern, die einem irgendwas erklären wollen. Nun hätten wir gerne einen, denn es gibt weder eine Bank noch einen Geldautomaten an dieser Grenze. Dennoch besteht die Dame am Schalter auf Barzahlung. Wir hätten da noch US $ anzubieten, die wurden bisher immer gerne als Ersatz für die heimische Währung akzeptiert. Nicht so dieses Mal. Euro will sie auch nicht, nur Namib-$ oder eben Rand. Woher nehmen? Zurück nach Botswana können wir nicht, hätte auch wenig Sinn, denn dort hat man Pula und da Sonntag ist, haben auch Banken zu. Tipi schlägt vor, dass ein Auto nach Namibia zum nächsten 35km entfernten ATM fährt, dort Geld zieht und zurückkommt. Damit ist die Dame einverstanden.

Frank und Tipi fahren los und kommen nach eineinhalb Stunden zurück. Sie haben mit etwas Mühe einen funktionierenden Automaten gefunden. Nun können wir die Gebühr bezahlen, erhalten unsere Bescheinigung und können endlich weiter. Wir fahren als Erstes wieder nach Divundu zum Geldautomaten. Hier findet sich der ATM in einem Kleinbus.

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Nicht weit, denn direkt hinter der Grenze liegt das Ngepi Camp, direkt am Okavango. Auf dem Weg dorthin schon wieder ein 1000km-Selfie, das 11. dieses Mal.

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Hier war ich vor 5 Jahren schon, viel renoviert wurde nicht in der Zeit. Einiges hier müsste dringend erneuert werden. Die Campsite galt mal als eine der coolsten im südlichen Afrika, bekannt vor allem wegen den originellen Toiletten und Duschen.

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Auf den Lorbeeren ausruhen wird nicht mehr lange gehen. Es kommen schon die ersten enttäuschten Kommentare im Internet. Die Dame an Empfang gibt einem mehr das Gefühl zu stören als willkommen zu sein. Strom gibt es nur für 12 Stunden am Tag, zu wenig für unsere Kühlschränke bei der Hitze. Die Campsite ist allerdings sehr schön, direkt am Fluss.

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Wir bleiben trotzdem nur 1 Nacht und fahren weiter. Nur 20km zur Shametu River Lodge. Sehr vornehm hier alles. Jede Campsite mit eigener Küche, Toiletten und Dusche.

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In der Anlage auch ein kleiner Pool mit toller Aussicht. Nach den vielen anstrengenden Kilometern und zum Teil sehr mangelhaften Camps haben wir so etwas auch mal verdient.

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Endlich gibt es auch brauchbares Internet. Alle 4 nutzen die Gelegenheit wieder auf den aktuellen Stand zu kommen.

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Den Fluß sieht man allerdings nicht von unserem Platz aus. Diese schöne Aussicht ist den Gästen in den teuren Chalets vorbehalten. Deswegen buchen wir eine weitere River Safari.

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Unterwegs retten wir eine Landschildkröte vor dem Ertrinken. Mitten auf dem Fluß trieb sie völlig erschöpft.

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Auch auf dieser Tour erwarten wir nicht etwas Großes zu sehen. Die Parks mit den Tieren sind schon zu weit weg. Es sind eher die kleinen Dinge, die hier interessant sind.

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Und natürlich die Aussicht vom Wasser ans Ufer.

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Ein kleines Croc sonnt sich.

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Hippos sind eigentlich nichts Besonderes mehr für uns, bei dieser Bootstour kamen wir Ihnen aber so nahe wie nie zuvor und waren sehr beeindruckt, wie groß diese Tiere aus der Nähe sind.

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So schön alles hier ist, ich will was sehen und deswegen ziehen Tipi und ich tags darauf wieder 40km weiter westwärts in die Mobola Lodge. Alina und Frank bleiben zurück und wollen das relativ gute Internet im Hotel noch einen Tag länger nutzen.

Eingestellt von tipitom 05:17 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Namibia - Teil 2

In den Khaudum

sunny 29 °C

In der Mobola Lodge begrüßt uns Alexander, ein Deutscher - dem Akzent nach aus dem Osten. Die Anlage hier bekommt hervorragende Kritiken und wir sind gespannt wie es in Wirklichkeit aussieht. Der erste Eindruck: der Garten, die Gebäude - alles sehr gepflegt. Es sieht aus als ob es neu gebaut wurde, ist aber schon 7 Jahre alt. Wir bekommen ein schönes schattiges Plätzchen mit eigenem Unterstand.

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Statt einem Pool ein kleiner Teich mit Wasserfall auf Knopfdruck.

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Daneben ein schöner Garten.

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Über eine Hängebrücke kommt man auf eine Insel im Fluß.

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Ganz schön wackelig diese Angelegenheit.
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Dort findet sich eine hübsch gemachte Bar mit Aussichtsplattform.

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Auf der Insel führt ein kleiner Wanderweg ans Wasser. Am anderen Ufer ist schon Angola

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Etliche Tiere wohnen auf dem Gelände

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Am 2. Tag machen wir auch hier wieder eine Sunset-Cruise auf dem Okavango. Wir sind mittlerweile große Fans dieser Trips. Langsam, ruhig über den Fluß gleiten, ein Bierchen in der Hand - bis die Sonne untergeht. Wenn man Glück hat, sieht man auch ein paar Tiere. Hier am Oberlauf des Flusses gibt es allerdings nichts Großes mehr. Direkt an der angolanischen Grenze hat der lange Bürgerkrieg auf der anderen Seite dafür gesorgt, daß kein Hippo oder sonst ein Fleischlieferant überlebt hat. Nun gibt es nur noch ein paar Crocs und Vögel.

Egal, Hippos haben wir eh schon genug gesehen und als wir wegen der starken Bewölkung schon nicht mehr daran glauben einen Sonnenuntergang zu sehen, färbt sich der Himmel orange und lila. Wow!

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Tags darauf fahren wir die 25km zurück nach Divundu zum Tanken. Unser letztes großes Abenteuer, der Khaudum Nationalpark steht an und dafür will ich einen randvollen Tank haben. Der Khaudum ist ein Teil der Klahari in Namibia. Nur sehr wenige Besucher wagen sich dorthin. Die Nationalparkverwaltung schreibt vor, dass mindestens 2 Allrad-Fahrzeuge zusammen in den Park fahren. Dort gibt es kein Telefon, kein Wasser, keine Hilfe.

An der Tankstelle hatten wir uns mit Alina und Frank verabredet, die beiden blieben 2 Tage länger in der Shametu Lodge um das Hotelinternet zu nutzen. Zusammen geht es zunäcjst 80km über gute Teerstraße, dann kommt das wovor uns alle gewarnt haben: tiefer Sand!

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Wir lassen die Luft aus den Reifen. Mit 1,5 Bar sollte es gehen - sofern der Allrad funktioniert.

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Es beginnt sehr gut, wir rollen im 2. Gang mit Allrad und kommen gut vorwärts. Nach etwa 15km ist dann allerdings Schluß, die Allradkontrolllampe fängt an zu blinken, d.h. wir haben nur noch Hinterradantrieb. Der Sand zu tief - wir stecken fest.

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Schaufel raus, Äste unterlegen - nutzt nix. Frank, der hinter mir fuhr überholt durch den Busch und versucht mich mit der Winde rauszuziehen. Klappt auch nicht. Nun wird guter Rat teuer. Was hätte es auch gebracht wenn er mich 20 Meter weiter gezogen hätte. Vor uns liegen noch mindestens 20km Sand. Lilly muss es aus eigener Kraft schaffen. Um Gewicht zu sparen soll Tipi alleine versuchen voran zu kommen. Ich schiebe und würde dann bei den anderen mitfahren falls es klappt. Als wir schon fast so weit sind, zeigt die Lampe im Display wieder Allrad an. Dann probieren wir es halt noch ein Mal zu 2. im Auto. Ich springe rein, Low-Gear und Diff-Lock ist drin...auf geht's! Wenn es so nicht klappt dann haben wir echt ein Problem.

Eingestellt von tipitom 22:42 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Namibia - Teil 3

Khaudum Nationalpark

semi-overcast 36 °C

Hurra! Es geht voran, Lilly kriecht tapfer vorwärts. Trotz guter Bodenfreiheit auf normalem Untergrund sinken wir hier bis zum Bodenblech im tiefen Sand ein. Einige Male bleiben wir an Bergaufstücken stecken. Jedesmal weil sich der Allrad wieder ausgeklinkt hat. Aber jedesmal bekomme ich im Stand mit mehreren Versuchen den Allrad wieder rein und es geht weiter. Nach knapp 40km in diesem Sandkasten ist es genug für heute. Wir haben uns eine Lichtung für ein Bushcamp ausgesucht.

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Morgen haben wir dann die 10km bis zum Parkeingang und die 150km bis zum Sikereti Camp im Süden des Parks vor uns. Wieviel davon tiefer Sand ist wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht.

Das Bushcamp ist genau so wie man sich eine Überland-Safari in Afrika vorstellt. Wir finden viele Tierspuren im Sand, allerdings keine von Großkatzen - beruhigend! Ich erkunde ein wenig die Umgebung, finde nur eine harmlose Schildkröte.

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Mit der Sandbuddelei heute sind unsere Füße ziemlich schmutzig geworden.

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Zeit für ein Fußbad für alle.

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Der Himmel zieht sich zu, es sieht nach Regen aus. Wir machen trotzdem ein Lagerfeuer.

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Tolle Wolkenstimmung zum Sonnenuntergang bei Gewitter. Es regnet nur ein wenig - genau die richtige Menge, um den Sand ein wenig anzufeuchten. Ideal um da morgen durchzufahren. Tags darauf ist es nur ein relativ kurzes Stück bis zum Park. Wir sind heute die Ersten am Tor.

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Auch hier wieder deutliche Hinweise auf die Gefahren im Park.

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Wir fahren die östliche Route durch den Park Richtung Süden. Etwas länger als die direkte Route, aber angeblich leichter zu fahren und mehr zu sehen an den Wasserlöchern. Gleich am Parkeingang die ersten Tierbegegnungen. Ein Elefant, Oryxe und eine Giraffe. Alle extrem scheu und sofort auf der Flucht vor uns. Autos bekommen die Tiere hier scheinbar nicht oft zu sehen, es ist nicht wie im Krüger oder Serengeti.

Bleiben wieder nur Vögel zum fotografieren.

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Am letzten Wasserloch vor unserem heutigen Camp dann das Highlight.

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Ein freches Erdhörnchen ist gar nicht scheu, kommt auf uns zu und will eindeutig etwas haben.

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Wir erreichen das 2. Camp, Sikereti, ohne größere Probleme. Die erste Hälfte, etwa 70km war noch tiefer Sand. Heute wollte der 4-Rad gar nicht. Ich habe es dank dem feuchten Untergrund aber auch ohne geschafft. Der 2. Teil war dann richtig gut zu fahren und hat Spaß gemacht. Erinnert an Kalahari, landschaftlich herrlich. Im Camp machen wir erstmal lange Pause.

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Nashornvögel sind hier überall.

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Gegen Abend fahren wir nochmal zum Wasserloch. Zunächst tut sich dort nichts, dann kommt ein einzelner Elefant angerannt.

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Als er trinkt wird er von Franks Drohne beobachtet.

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Die Nacht bleibt ruhig und angenehm kühl. Am nächsten Morgen fahren wir raus und das war's dann mit dem letzten Abenteuer auf dieser Rundfahrt. Nun kommen nur noch einfache Strecken.

Eingestellt von tipitom 04:23 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Namibia - Teil 4

Ongava Game Lodge

storm 36 °C

Khaudum lassen wir hinter uns, es geht wieder Richtung Zivilisation. Wir erreichen nach 300km Grootfontein - eine mittelgroße Stadt mitten im Nirgendwo. Endlich wieder Gelegenheit unsere dezimierten Vorräte aufzufüllen. Tipi kauft einen kleinen Weihnachtsbaum, damit wenigstens ein wenig vorweihnachtliche Stimmung aufkommt.

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Peace Garden Lodge nennt sich unsere nächste Campsite. Nicht hübsch, hat aber alles was wir brauchen.

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Um die Lodge ist erstaunlich viel Wild untsrwegs. Blessböcke und sogar ein paar Giraffen kommen am Zaun vorbei.

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Ganz in der Nähe wurde ein Meteorit gefunden. Der größte den man bisher auf der Erde gefunden hat. Ein Brocken Eisen, wiegt 50 Tonnen und natürlich hat man ein Besucherzentrum drumrum gebaut. Mit Eintritt und Schautafeln und allem was dazu gehört.

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Für uns waren das etwa 20km Umweg, mehr ist es auch nicht wert.

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Wir bleiben 2 Tage in Grootfontein, bevor wir weiter fahren nach Outjo in die Etotongwe Lodge. Outjo ist einer der netteren Orte, die wir auf der Reise gefunden haben. Hier könnte man es gut länger aushalten. Für uns ist es nur eine kurze Zwischenstation auf dem Weg zum Ongava Game Park.

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Auf dem kurzen Weg von Outjo dorthin unser 12.000km-Selfie.

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Jeff, den ich von meiner Antarktis Reise vor 5 Jahren kenne, ist einer der Besitzer dieses 3000qkm Parks. Schon vor 4 Jahren habe ich hier 4 Tage Station gemacht und auch dieses Mal dürfen wir für 2 Tage im Margo Haus wohnen.

Wir kommen kurz vor Mittag an und beziehen schon Mal unsere Zimmer. Jeff kommt mit seiner Tochter ein wenig später an. Er lässt es sich nicht nehmen selbst den Land Rover zu fahren mit dem wir auf Abendsafari gehen.

Im Park gibt es Löwen und Nashörner - die suchen wir auf insgesamt 3 Game Drives.

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Es regnet in letzter Zeit immer wieder und es ist enorm schwer etwas im grünen Dickicht zu finden. Auch an den Wasserlöchern lassen sich kaum Tiere blicken, jetzt wo es überall Pfützen mit Wasser gibt. Dafür sind die Sonnenuntergänge sagenhaft bunt.

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Am Wasserloch direkt vor unserer Unterkunft kommen 2 der 5 Elefanten vorbei, die in diesem Park leben.

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Löwen haben wir hier nicht gesehen, nur ihre Beute.

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Natürlich auch wieder Vögel, Tipi's Lieblinge. Webervögel und Perlhühner.

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Abends grillen wir gemeinsam. Jeff ist begnadeter Steak Koch.

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Am 2. Abend gibt es Kudu-Eintopf. Sehr lecker.Wir wären gerne noch länger geblieben, aber die nächsten Gäste haben sich schon angekündigt und wir verlassen den privaten Park Richtung Etosha Nationalpark. Beim Abschied läuft uns dieser komische.Kerl über den Weg.

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Eingestellt von tipitom 13:05 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Namibia - Teil 5

Etosha Nationalpark

semi-overcast 32 °C

Raus aus dem Ongava, rein in den Etosha Park. Die Tore liegen praktisch nebeneinander.

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Wir fahren zunächst für 2 Übernachtungen ins Halali-Camp im östlichen Teil des Parks. Unterwegs keine besonderen Vorkommnisse. Zebra, Gnu, Giraffen - die mittlerweile gut bekannte Savannenbesetzung.

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Jetzt, kurz vor Weihnachten, ist viel los, aber wir finden noch einen hübschen Platz für unsere Autos. Dunkle Wolken ziehen auf, ein schöner Sonnenuntergang.

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In dieser Nacht regnet es allerdings nicht mehr. Am neben der Campsite gelegenen Wasserloch tut sich 2 Abende nichts, es gibt zu viele andere Pfützen im Park. Tipi entspannt nach der Ankunft einer Etappe gerne ein wenig im Auto.

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Am ersten Morgen sehen wir einen furchtlosen Honigdachs, der die Mülltonnen durchstöbert. Schon in der Nacht zuvor hatte er für Unruhe ums Zelt gesorgt und uns nicht schlafen lassen.

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Tags darauf fahren wir unseren Game-Drive in einer Schleife nach Osten. Zunächst sehen wir keine der Big 5.

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Etwas später dann doch noch einen Elefanten und als absolutes Highlight 2 Spitzmaulnashörner.

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Tipi ist nun damit offiziell auch im Club derer, die die Big 5 in freier Wildbahn gesehen haben.
Mittagspause an einer der eingezäunten Picknick-Stationen. 36 Grad, trotz Sonnendach ziemlich schweißtreibend.

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Später dann noch ein kurzer Halt an einem Aussichtspunkt an der Salzpfanne. Eine lebensfeindliche aber dennoch faszinierende Landschaft.

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Am späten Nachmittag kommen wir wieder im Camp an. Wieder ziehen sich dichte Wolken über uns zusammen. Nur dieses Mal kommen wir nicht davon. Eine Sintflut kommt herunter. Tipi und ich schaffen es gerade noch halbwegs trocken ins Zelt zu kommen.

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Es dauert etwa 2 Stunden, dann hört es auf zu regnen. Der ganze Campingplatz hat sich in einen flachen See verwandelt. Am nächsten Morgen trockenen wir alles, was wir nicht rechtzeitig ins Auto bekommen haben.

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Als alles trocken ist, fahren wir quer komplett durch den Park Richtung Olifants Camp ganz im Westen. Bei einem Tankstopp begegnet Tipi einem hungrigen Hörnchen.

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Danach wird die Piste richtig schlecht, fast so schlimm wie Serengeti. Entweder fährt man Schritttempo oder 75, alles dazwischen geht wegen der Bodenwellen kaum. Nervenaufreibend für die Insassen und hart fürs Material. Eigentlich hatten wir gehofft, dass diese Folterstrecken hinter uns liegen - denkste!

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Später als geplant erreichen wir das Camp. Dieser Teil des Parks ist extrem trocken und heiß, Schatten gibt es kaum. Dafür ein wunderschön gebautes Wasserloch mit Beobachtungsplattform direkt daneben. Leider lässt sich auch hier am Abend und nächsten Morgen kein Tier blicken.

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Hier mal zur Abwechslung ein Sonnenaufgang.

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Wir fahren die restlichen 40 Kilometer zum West-Ausgang noch an 3 weiteren Wasserlöchern vorbei. Bei denen ist mehr los.

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Das war dann der letzte Nationalpark auf dieser Afrikareise.

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Eingestellt von tipitom 01:31 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

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