Reise blog von Travellerspoint

September 2017

Singapur

Luxuspur gratis

overcast 30 °C

BeI meinen bisherigen Besuchen in Singapur wurde das Reisebudget jeweils schwer belastet. Hier ist wirklich teures Pflaster. Nicht so dieses Mal. Tipi verfeuert ihre letzten Bonuspunkte bei Marriott und wir bekommen 3 Nächte im Superior Zimmer im 21. Stock. Der Blick aus dem Fenster geht über die Stadt und direkt unter uns das ehrwürdige Raffles Hotel.

Ankunft am Changi Airport und Transfer mit dem Train-Shuttle zum Gepäckband. Alles höchst effizient hier.

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Gepäck, Zoll, Immigration - alles ohne Probleme und schnell erledigt.

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Taxi wartet schon. Taxi fahren ist eines der wenigen Di ge die hier preiswert sind. Liegt wohl auch daran, dass es in Singapur immer flott voran geht. Staus sind eine Rarität.

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Auf dem Zimmer finden wir eine kleine Aufmerksamkeit des Hotels.

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Fast schon zu viel des Guten, denn Dank Tipi's Bonuspunkten haben wir Essen und Trinken in der Lounge auch frei.
Wir könnten den ganzen Tag gratis schlemmern, a er deswegen sind wir nicht hier. Wir machen uns am nächsten Tag zu Fuß auf nach Little India.

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Es regnet und überall sind hier die Gehwege mit glatten Fliesen gepflastert. Es ist das erste Mal, dass meine Lieblingsreisefußbekleidung, meine Crocs, sich als ungeeignetes Schuhwerk erweist. Berge, Dschungel, Strand - überall sind sie perfekt. Nur hier in dieser Stat bei Regen habe ich Mühe nicht auf den Hintern zu fallen.

Es dauert in Little India keine 10 Minuten, da haben wir erste Verwendung für unsere am Flughafen getauscht Singapur Dollar. Meine Befürchtung, dass wir das Geld nicht los werden waren völlig umbegründet.

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Tipi findet in einem Laden 2 Pashmina-Schals.

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Verkäuferin und Tipi sind gleichermaßen erfreut.

Unweit findet sich ein farbenfroher Hindu-Tempel. Man darf hinein, aber Schuhe aus ist hier Pflicht.

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Danach gönnen wir uns 2 Mango Lassie. Die waren so gut und süffig, dass ich nur noch die leeren Gläser fotografieren konnte.

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Wieder zurück auf unserem Zimmer entdecken wir das Eigenleben unserer Toilette.
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Der Sitz wird vorgeheizt und wenn man fertig ist braucht es kein Papier. Das macht eine kleine Brause mit anschließendem Warmluftfön. Ich will auch so was für zu hause.

Am 2. Tag wird es richtig heiß. Wir gehen zu den Glashäusern an der Marina Bay uNein des gleichnamigen Hotels.. Riesige Indoor-Gärten - hier in Singapur natürlich nicht stickig heiß sondern per Aircondition angenehm runtergekühlt.

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Hochmoderne Architektur.

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Der Eintrittspreis ist Singapur-üblich sehr happig. Dafür kriegt man dann innen aber auch so ziemlich des Feinste zu sehen was man sich in einem Botanischen Garten unter Glas vorstellen kann.

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Ein begehbarer tropischer Regenwald mit eigenem Wasserfall auf 6 Etagen.

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Nicht nur die Pflanzen auch Kunst findet sich.

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Naja, nicht alles ist Kunst.

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Danach marschieren wir wieder in der Hitze nach Chinatown. Wir haben den Auftrag eine Kamera zu kaufen. Die finden wir auch und sie ist u etwa 20% billiger als in Deutschland.

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Auf dem Rückweg ins Hotel sind wir dann völlig erledigt von der Hitze. Deswegen wollen wir mit der Ubahn die 2 Stationen fahren. Dabei stellen wir uns etwas dämlich an und entwerten unsere Tickets schon vor dem losfahren. Mit etwas Überzeugungskunst schaffen wir es aber doch noch die Strecke zu fahren ohne neue Tickets zu ziehen.

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Das war es dann von Singapur. Schon wieder geht es weiter. Tipi fährt auch von hier wieder sehr ungern weg. Wieder mit dem Taxi zum Flughafen. Wir mussten dort tatsächlich Geld zurücktauschen, das uns übrig geblieben war. Etwas das mir bisher so gut wie nirgends passiert ist. Wenn man für Unterkunft und Verpflegung nicht bezahlen muss, dann ist Singapur richtig billig.

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Das nächste Ziel ist hier zu sehen.

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Der Flieger wartet schon.

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Eingestellt von tipitom 09:35 Archiviert in Singapur Kommentare (0)

Mauritius

Hin und schon wieder weg...

sunny 27 °C

Es ist wieder mal Abend als wir In Mauritius ankommen und angenehm kühl nach der schwer erträglichen Hitze in Singapur. Das war einer der längsten Flüge auf der Reise. Über 7 Stunden und 4 Zeitzonen. Wir sind hundemüde, dabei ist es hier noch früh am Abend.

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Dieses Mal klappt erstmalig die Abholung durch unseren Gastgber. Schon nach nur 10 Minuten steht er vor dem Eingang. Ein schöner Minibus nur für uns 2, bis zum Hotel sind es etwa 20 Minuten. Viel zu sehen gibt es nicht - alles dunkel hier.

Nach Auckland, 6 Stunden, Australien, 10 Stunden, ist dies nun das 3. Land in dem wir nichtmal einen halben Tag verbringen. Anfangen kann man ja nix in der kurzen Zeit, aber die unergründlichen Tarife der Fluggesellschaften zwingen einen dazu. Wir würden auch lieber direkt fliegen, aber das geht entweder gar nicht oder ist unglaublich teuer. Eine Nacht in Mauritius zu verbringen war trotz Hotelkosten tatsächlich der günstigste Weg von Singapur nach Jo'burg.

Am nächsten Morgen geht es schon um 7 Uhr weiter. Kurzes Frühstück und dann den selben Weg wieder zurück zum Flughafen.

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Die Landschaft ist auch tagsüber nicht aufregend. Die schönen Ecken der Insel müssen woanders sein.

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Zum Abschied kriegen wir noch einen schönen Regenbogen, den hätten wir eher in Hawaii erwartet - dort war aber nix.

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Dann wartet wieder der Flieger. Lange Gesichter beim Check-In, wir kriegen keine Plätze nebeneinander. Tipi sitzt 6 Reihen hinter mir am Gang, ich eingequetscht auf einem Mittelplatz. An Bord kein Entertainment Center in den Rückenlehnen, nur ein dämlicher Kinderfilm auf schwenkbarem Minibildschirm von der Decke. Wie vor 20 Jahren. Auch dieser Flug, obwohl nur gut 4 Stunden, bleibt uns in unangenehmer Erinnerung.

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Das Positive ist, dass dies der letzte Flug für 5 Monate ist. Unser Gepäck beginnt sich schon komplett aufzulösen. Taschen und Koffer zeigen starke Gebrauchsspuren, für den Heimflug taugt alles nicht mehr, müssen wir uns dann komplett neu kaufen.

Eingestellt von tipitom 08:19 Archiviert in Mauritius Kommentare (0)

Südafrika - Teil 1

Erst mal ankommen...

sunny 24 °C

Diesmal haben wir die Ankunft so getimed dass wir genug Tageslicht haben, um am Tag der Ankunft per Mietwagen weit von Joburg wegzukommen. Diese Stadt und ihre Umgebung sind mir nicht geheuer.

Hinter der Immigration hatte sich am grünen Ausgang beim Zoll eine lange Schlange gebildet. Alle müssen ihr Gepäck vom Wagen laden und nochmal röntgen lassen. Am roten Ausgang steht niemand. Wir nehmen den roten Ausgang. Mit der Zollehrlichkeit von Passagieren rechnet hier niemand, denn dort steht kein Beamter der uns aufhält. Wir marschieren einfach durch und sind ohne dass uns irgendjemand behelligt draußen auf der Straße.

Dann stellen wir uns allerdings etwas blöd an und suchen eine Viertelstunde lang das AVIS-Office um unseren Mietwagen zu übernehmen. Als es dann endlich los gehen kann, fahren wir erstmal in die falsche Richtung, bis das gute alte Nokia-Navi endlich seine GPS-Verbindung gefunden hat. Alles zusammen hat uns das etwa eine Stunde gekostet. Wir haben heute 400km vor uns und wollten eigentlich nicht im Dunkeln ankommen.

So sieht es hier aus wenn man den Flughafenbereich verlässt.

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Und so 100km später.

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Bis wir in Graskop ankommen ist es dunkel und kalt. Den 1400m hoch gelegenen Ort haben wir für die erste Nacht ausgesucht, denn bis Hoedspruit, wo unser potentielles Auto steht, war es zu weit. Wir ziehen so ziemlich alles an was wir dabeihaben. Zum Abendessen gehen wir in ein portugiesisch-mosambikanischen Restaurant, dann geht es auch schon in die Heia. Wir sind immer noch gefühlt auf Singapur-Zeit und hundemüde.

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Am nächsten Tag sind es nur noch 100km bis zum Tagesziel, es gibt aber eine interessantere Route entlang dem Blyde River Canyon, da sind es dann 150km.

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Der erste Stop nennt sich Pinnacle und kostet 1 Euro Eintritt. Es ist noch saukalt so früh wie wir dran sind.

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Die Souvenirstände bauen gerade erst auf. Tipi findet sofort etwas. Postkarten und Ohrringe.

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Hier sehen wir auch unser erstes afrikanisches Wildtier - eine Agame.

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Der nächste Halt nennt sich God's Window.

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Das ist es. Wir haben kein Fenster gesehen, nur eine Schlucht.

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Am besten fand ich hier noch den kurzen Wanderweg durch den Bergregenwald oberhalb.

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Ein Fenster haben wir nirgends gefunden. Das beste an diesem Ort ist der Name, denn mittlerweile ist ordentlich was los am Parkplatz. Alle wollen das Nicht-Fenster sehen.

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Weiter geht es zu den Lisbon Waterfalls. Hier wie überall ist wieder der obligatorische Eintritt zu entrichten. Wieder knapp 1 Euro. Ist zwar nicht viel, aber die ewige Abkassiererei nervt dann doch etwas.

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Wir sehen den ersten Pavian. Ich hasse Affen, diese hier ließen uns wenigstens in Ruhe und waren nicht in diebischer Stimmung.

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Auch hier findet Tipi wieder etwas an den Ständen. Wenn das so weitergeht erkundige ich mich mal nach Preisen für Containerverschiffung nach Deutschland.

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Danach sehen wir noch die Berlin Wasserfälle, aber die waren so mickrig, dass es mir nicht mal ein Foto im Blog wert ist. Kann man wirklich auslassen.
Letzter Halt für heute ist an den Potholes. Zur Abwechslung kostet es hier mal gut 3 Euro Eintritt. Ist aber auch wirklich sehenswert.

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Weiter geht es nach Hoedspruit. Tipi verschläft die weitere Strecke und kann bei der Ankunft kaum glauben dass wir 150km gefahren sind.

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Heute sehen wir unser Auto zum ersten Mal...oder auch nicht.

[Fortsetzung folgt]

Eingestellt von tipitom 02:12 Archiviert in Südafrika Kommentare (0)

Der Autokauf

Ein Geduldsspiel

sunny 25 °C

Ein Auto in Südafrika zu kaufen und rechtmäßig zu besitzen ist möglich, aber alles andere als einfach. Vor 4 Jahren habe ich diese Übung schon einmal durchexerziert.

Am Anfang steht die Auswahl des passenden Fahrzeugs. Auch dieses Mal hätte ich gerne wieder einen Toyota gekauft, es war aber nix Passendes auf dem Markt. Nicht mehr als 10.000 Euro soll unser zukünftiger Overlander kosten, aber voll für Safari ausgestattet sein. Für langwierige Umbauarbeiten haben wir keine Zeit. 4-Rad-Antrieb, Dachzelt, 2. Batterie und Kühlschrank muss er haben, alles andere ist optional.

Die größte Markt für diese Art von Fahrzeugen ist in Kapstadt. Nur leider können wir dort unsere Rundfahrt nicht beginnen. Es ist einfach zu kalt dort um diese Jahreszeit. Unter 10° Grad in der Nacht im Zelt - so macht Camping keinen Spaß. Deswegen müssen wir im Norden des Landes Ausschau halten. 5 Kandidaten hatte ich in der engeren Wahl, einer blieb übrig. Ein Mitsubishi Pajero mit voller Ausstattung. Laut Annonce im Internet steht das Fahrzeug in Phalaborwa, in der Nähe des Krüger Parks, im Nord-Osten des Landes. Das würde passen, denn von dort könnten wir unseren Trip direkt nach Norden Richtung Mosambik fortsetzen und hätten es von Anfang an schön warm im Zelt.

Den Mietwagen vom Flughafen haben wir für eine Woche gebucht, mit Rückgabe in Phalaborwa. Erste Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer. Er heißt Laurence und das Auto steht nicht in Phalaborwa sondern in Hoedspruit etwa 100km südlich. Mehr erfahren wir zunächst nicht. Weitere Nachfragen ergeben, dass sich jemand namens Estie um den Verkauf kümmert, da Laurence nicht im Land ist. Telefonisch ist der Verkäufer nicht zu erreichen, alles läuft sehr zeitversetzt über Email.

Wir wollen das Auto am Samstag nachmittags sehen, da schaltet sich auf einmal ein Jaques in die Email-Konversation ein. Er ist der Auto-Doctor und Besitzer einer Werkstatt und dort steht der Wagen. Besichtigen können wir ihn aber erst am Montag, denn jetzt ist Wochenende und sie haben privat alle was vor.

Das ist für uns nicht akzeptabel, wir haben uns angekündigt und bestehen darauf heute am Samstag oder spätestens morgen eine Probefahrt zu machen. Die Hartnäckigkeit zahlt sich aus, wir bekommen am Nachmittag tatsächlich die Gelegenheit einen kurzen Blick auf den Wagen zu werfen.

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Fahren können wir dann aber erst morgen am Sonntag damit. Der erste Eindruck ist gut, der Wagen hat alles was wir brauchen. Bei der Gelegenheit stellen wir dann auch fest, dass Laurence eine Schweizerin und Estie die Frau vom Auto-Doctor ist.

Am Sonntag dann Probefahrt. Nach 2 km fängt es im Wagen furchtbar verbrannt an zu riechen. Es qualmt aus dem Aschenbecher. Wir brechen die Probefahrt ab und fahren zurück zur Werkstatt. Der Mechaniker kriecht unters Auto und gibt Entwarnung. Nur ein wenig Motoröl das beim Nachfüllen verschüttet wurde verkokelt auf den Auspuffkrümmern.
Wir sind erstmal beruhigt, aber warum ist das Auto vorne so schief? Ein Stoßdämpfer ist fest und wir lenken die nächste Probefahrt auf eine Schlaglochpiste in der Hoffnung, dass der Dämpfer sich löst. Das Einzige das sich löst ist dann allerdings ein Reservekanister vom Dach. Der war auch noch voll und sieht nach dem Absturz ziemlich verbeult aus, ist aber noch dicht und verwendbar. Nur die Halterung auf dem Dach muß neu gemacht werden.

Wir informieren Laurence per Email über den kaputten Stoßdämpfer und die Halterung und nehmen das Auto, wenn sie die Reparaturen zahlt. Wieder mal dauert es fast einen ganzen Tag bis Antwort kommt. Sie hätte gerne den Kaufpreis per Banküberweisung in die Schweiz. Langsam blicken wir durch. Ihr gehört der Wagen, mit dem ist sie 6 Monate bis rauf nach Uganda getourt. Im Prinzip genau die Route, die wir auch nehmen wollen. Um sich den Kampf mit den Behörden zu sparen, blieb der Auto-Doctor als Besitzer in den Papieren eingetragen.

Wir beauftragen die Reparaturen und erfahren, das Auto könnte am Montag Nachmittag fertig sein. Banküberweisung machen wir auf der Stelle, ziehen nur den Kostenvoranschlag der Werkstatt vom Kaufpreis ab. Wir senden Laurence einen Screenshot von der Überweisung und sind ein klein wenig euphorisch, dass nun alles so schnell geklappt hat. Daß ich als Ausländer hier in diesem Provinznest Hoedspriut keine Zulassung auf meinen Namen bekomme, ist ein kleiner Wermutstropfen. Wir machen das in Nelspruit auf dem Weg ist unser Plan.

Leider haben wie die Rechnung ohne unsere schwer erreichbare Besitzerin gemacht. Die meldet sich nämlich mal wieder nicht und ohne ihr Okay gibt der Auto-Doctor den Wagen nicht raus. Was ein Mist! Wir sitzen nun da und sind machtlos dazu verdonnert zu warten bis die Gnädige endlich mal die Zeit findet sich zu melden. Das Geld hat sie ja nun, wir aber kein Auto.

Dann halt Dienstag früh, denken wir. Denkste! Der Auto-Doctor samt Frau haben am Dienstag im Krüger Park zu tun und kommen erst gegen 15.00 Uhr zurück. Es ist zum Haare raufen. Mittlerweile ist das Okay aus der Schweiz bei uns angekommen, aber die, die uns das Auto geben sollen sind auch um 17.00 immer noch nicht da. Telefonisch erreichbar ist auch keiner. Zum Verrückt werden. Aus dem Hotel in dem wir seit 3 Tagen in Erwartung unseres Autos übernachten, sind wir ausgezogen. Zurück können wir nicht, weil ausgebucht. Nun haben wir also kein Auto und kein Bett.

Colin und Sue, gute Freunde seit meiner letzten Afrika Reise, verbringen gerade eine Woche in ihrer Ferienwohnung in Hazyview am Krüger Park, etwa 80km südlich von uns. Mit den beiden hatten wir ausgemacht heute zum Abendessen zu kommen und dort die Nacht zu verbringen. Nun können wir nicht weg, da ja immer noch die Chance besteht das Auto zu übernehmen.

Fast den ganzen Tag verbringen wir wartend im Sleepers, ein wirklich gemütliches Restaurant, aber nach 6 Stunden wird auch das ziemlich fad. Gut dass es dort WiFi gibt, denn kurz vor 6 bekomme ich eine Email. Endlich sind die Auto-Doctores wieder da. Nix wie hin! Dort ist dann noch eine Rechnung offen. Wir erfahren, dass Stoßdämpfer nur paarweise kommen und die TÜV Untersuchung müssen wir auch zahlen. Das ist uns jetzt auch ziemlich wurscht, Hauptsache wir kommen hier weg.

Die Sonne geht gerade sehr hübsch hinter den Hügeln unter, als wir uns Richtung Colin&Sue in Hazyview in Bewegung setzen. Tipi fährt Lilly, ich den Mietwagen. Der Mitsubishi heißt ab jetzt Lilly. Die Fahrt wird nicht einfach für Tipi mit dem ungewohnten Auto, manuellem Schalten mit links und Linksverkehr in der Nacht.

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Nach gut 1 Stunde sind wir bei unseren Freunden. Noch rechtzeitig zum Abendessen.

Eingestellt von tipitom 13:18 Archiviert in Südafrika Kommentare (0)

Südafrika - Teil 2

Krüger Park Safari

sunny 31 °C

Wer Tiere sehen will muss früh aufstehen. Warum nur? Können diese Biester nicht z.B. zur Mittagszeit am besten zu beobachten sein?
Schon um 6 Uhr fahren wir los, ohne Frühstück - das gibt es später unterwegs im Kruger Park. Wir können bei Colin und Sue mitfahren. Das hat den Vorteil, dass keiner von uns beiden auf die Straße schauen muss und wir uns auf Tiersichtungen im Gebüsch konzentrieren können.

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Am Tor zum Park eine lange Schlange. Autos nicht das Reptil. Außer uns haben noch viele andere den Wunsch als Erste im Park zu sein.

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Bald die ersten Parkbewohner, Geier und Kudu

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Der Tagespreis für die erste Elefantensichtung geht an mich.

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Das war der erste der Big 5. Im Lauf des Tages sehen wir bestimmt an die 100 davon.

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Dieser Bulle stand so nah, dem hätten wir auf den Kopf spucken können. Gut dass er einige Meter weiter unten an der Böschung stand.

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Giraffen sind zwar groß, aber keine der Big 5

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Dann vor uns ein Stau. Das bedeutet es gibt was Besonderes zu sehen. Im Gras dann mein erster Leopard und der letzte der Big 5 der mir noch fehlte wenn man beide Afrika Reisen zusammennimmt.

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Das Breitmaulnashorn sieht man viel häufiger als den Verwandten mit dem spitzen Maul.

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Impalas sind so ziemlich an jeder Ecke zu sehen. Fast Food für die Katzen im Park.

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Zebras gibt es hier erstaunlich wenige. Erst ganz gegen Ende der Tour sehen wir ein Paar.

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Affen mit interessanter Färbung untenrum

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Dann der 3. der Big 5 - ein Kaffernbüffel, politisch sicher nicht mehr korrekt der Name.

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Wer sich für Vögel interessiert findet hier reichlich Fotomotive.

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Flusspferde sind auch nicht schwer zu finden am Lake Panic.

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Krokodile haben wir nur von Weitem gesehen und trotz 30-fach Zoom kein gescheites Foto bekommen. Dafür diese kleine blaue Agame im Baum.

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Unsere Freunde bleiben normal immer bis kurz vor Torschuss um 18 Uhr. Heute müssen wir aber früher raus, denn wir wollen weiter nach Nelspruit und dort morgen den Behördenkram fürs Auto erledigen. Das wird unsere erste Nacht im Dachzelt und ich möchte das nicht gleich beimder Premiere in der Dunkelheit aufbauen. Wir verabschieden uns und hoffen die Beiden am Ende der Reise im Februar in Durban wiederzusehen.

Eingestellt von tipitom 04:49 Archiviert in Südafrika Kommentare (0)

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