Reise blog von Travellerspoint

Februar 2018

Südafrika - Teil 5

Kapstadt - Garden Route

sunny 30 °C

Tags darauf kann ich Lilly von der Mitsubishi Werkstatt abholen. Sie haben den Allrad getestet und alles funktioniert. Nur die Anzeige im Cockpit spinnt. Das ist das Ergebnis der Untersuchung. Wir kommen uns etwas dumm vor. Da war doch ein Problem mit dem Antrieb von der Vorderachse? Das scheint nun verschwunden. Wenn man Allradantrieb wählt leuchten nun alle 4 Kontrolllampen wie es sich gehört. Seltsamerweise blinkt es nun bei 2-Rad-Antrieb. Alles nur ein Problem der Anzeige? Na gut, dann lassen wir es so. Die falsch blinkenden Lämpchen zu reparieren wäre unverhältnismäßig teuer.

Wir inserieren das Auto auf mehreren Verkaufsplattformen im Internet und haben auch einige Interessenten. Gekauft hat das Auto leider keiner. Nun muss Plan B her. Duncan von African Overlander hier wird den Verkauf vermitteln. Dazu kann das Auto hier überdacht stehen - falls notwendig auch einige Monate. Hier stehen schon etliche andere Geländewagen und warten auf ihre Besitzer.

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Der Vorteil ist, dass wir nun nicht mehr schnell und weit unter Preis verkaufen müssen. Der Nachteil: Wir bekommen das investierte Geld viel später zurück.

Da das nun geklärt ist, können wir uns noch etwas vom Westkap ansehen. Es wurde auch Zeit, dass wir wieder loskommen. 3 Wochen waren wir nun hier und haben uns kaum bewegt. Alle paar Tage zum Einkaufen war auch schon alles. Es war wie Urlaub von der Reise. Nach Monaten mit täglich fahren, Zelt auf- und abbauen, Suche nach Campingplätzen kamen wir endlich mal so richtig zur Ruhe. Hier ist es aber auch echt gemütlich.

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Küche, Gemeinschaftsbereich mit gutem Internet, Strom, Warmwasser. Einfach wunderbar, wie man die bei uns selbstverständlichen Dinge nach so einer Reise schätzen und genießen kann. Dazu kam das perfekte Wetter jeden Tag. Tagsüber nicht zu heiß und nachts schön kühl zum Schlafen und die tolle Aussicht auf die Berge im Osten und den Tafelberg im Westen.

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In den letzten Tagen holen uns sogar Alina und Frank wieder ein. Sie bleiben auch ein paar Tage hier und wir fahren zu 4. im Uber-Taxi nach Hout Bay Sushi- (war nicht so toll) und nach Stellenbosch zum Pizza-essen (war spitze!).

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Wir packen zusammen und gehen mit Lilly auf die letzte gemeinsame Fahrt. Die Küste entlang, von Somerset West bis Hermanus. Eine tolle Strecke, sehenswerte Küstenstrasse. Erster Stopp schon nach 160km, denn wir kamen spät los (wie schon so oft). Wegen dem nervigen Wind an der Küste haben wir uns einen Platz ein paar Kilometer im Landesinneren ausgesucht.

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Am nächsten Tag geht es weiter zur Garden Route nach Wilderness. Camping in einem kleinen Naturschutzgebiet, dicht bewaldet - ideal für Wanderungen in der Umgebung.

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Wir gehen den Kingfisher-Trail. 8km durch den Wald immer an einem Bach entlang bis zu einem kleinen Wasserfall.

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Die Wege sind super ausgebaut, die längste Zeit geht man auf Holzplanken. Einmal muss man über den Fluß. Per muskelbetriebenen Ponton am Seil zieht man sich auf die andere Seite.

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Wilderness hat mehr zu bieten als nur Wandern durch den Küstendschungel. Die Küste und der Strand sind absolut sehenswert. Das Wasser allerdings zu kalt zum Baden für uns Warmduscher.

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Früher verlief hier direkt an der Felsküste eine Eisenbahnlinie. Nach einigen Erdrutschen gab man es auf die Strecke immer wieder zu reparieren und nun fährt seit Jahrzehnten hier kein Zug mehr.

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Wir gehen die Schienen entlang durch einen kurzen Tunnel und am anderen Ende hat Clifford aus einem ehemaligen Zughalt an einer Höhle ein kleines Wunder erschaffen. Seit mehr als 11 Jahren hat er hier mit Treibgut, Muscheln und allem was er geschenkt bekam etwas gebaut, dass man schwer beschreiben kann.

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Er lebt hier von der Regierung geduldet als Einsiedler und ist immer bereit (gegen eine freiwillige kleine Spende) Besuchern sein wundersames Reich zu zeigen. Ich war schon vor 4 Jahren hier und der Bau ist nun noch größer geworden. Hier der Link zu meinem damaligen Blogbeitrag.

Besuch beim Höhlenmann

Eingestellt von tipitom 03:03 Archiviert in Südafrika Kommentare (0)

Südafrika - Teil 6

Oudtshoorn - Kapstadt

sunny 27 °C

Wir fahren von der Garden Route nach Norden durch die Little Karoo. Tolle Landschaft, erinnert an die Berge in Nevada und Utah.

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Unterwegs nun unser allerletztes 1000km-Selfie. 18000km sind es geworden, mit der Strecke die wir mir Mietwagen unterwegs waren, sind es fast 19000km, die wir in 5 Monaten durch das südliche Afrika unterwegs waren.

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Wir kommen über den Swartberg-Pass. Das war dann wirklich die letzte Schotterpiste, wieder blieb alles heil. Unsere Pechsträhne scheint zuende.

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In Oudtshoorn besuchen wir die Cango Wildlife Farm. Eigentlich stehe ich nicht auf Zoo, der hier ist aber besonders sehenswert. Im Eintrittspreis ist eine geführte Tour mit springenden Krokodilen inbegriffen.

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Ungewöhnliche Blickwinkel auf Löwentatzen.

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Davor sehen wir uns ein wenig um. In einer Voliere sehr aufdringliche Papageien.

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Nach der Tour dürfen wir uns ein Tier aussuchen, das man streicheln kann. Tipi nimmt junge Geparden

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Ich die Lemure.

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Unweit der Höhle, die wir morgen besuchen, finden wir einen komfortablen Platz mit eigenem Bad und Pool.

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Am nächsten Morgen buchen wir die kurze Tour in die Höhle. Die lange Tour ist ausgebucht, aber Tipi wollte ohnehin nicht so recht, weil es sehr eng zugeht und ich hatte diese Tour schon vor 5 Jahren gemacht.

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Die Tropfsteine in den großen Hallen sind sensationell.

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Das war der letzte Punkt auf unserer kleinen Rundreise im Western Cape. Nun bleiben nur noch die 400km zurück nach Kapstadt. Dort haben wir noch ein paar Tage um etwas von der Stadt zu sehen.

Eingestellt von tipitom 05:03 Archiviert in Südafrika Kommentare (1)

Heimreise

Kapstadt - München

sunny 28 °C

Bis zum Ende der Reise sind es nur noch wenige Tage. Es war einfach zu gemütlich hier bei Duncan. Den ganzen Tag nichts zu tun hat bald ein Ende.

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Wenn es nicht zu heiß war, saßen wir draußen vor dem Container. Meistens aber drinnen.

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Die Hunde kamen immer wieder um sich Streicheleinheiten zu holen.

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Einen Sehenswürdigkeit in haben wir noch auf der Liste: Der Tafelberg

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1000m geht es mit der Seilbahn hinauf. Trotz Wochentag ist eine lange Schlange an der Kasse. Oben auf dem Plateau verteilen sich die Massen aber gut. Man hat eine tolle Aussicht bis zum Kap. Sonst nur ein paar Blümchen und gelegentlich eine Eidechse.

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Tags darauf ist es so weit - unser geliebtes Dachzelt wird zum letzten Mal abgebaut.

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Lilly ist verkaufsfertig und wir ziehen die letzte Nacht in einen von Duncans kleinen Bungalows. An Abend fahren wir noch einmal in die Pizzeria nach Stellenbosch. Die Pizza dort ist so ziemlich die Beste, die ich je bekommen habe.

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Unser Flug nach hause geht erst übermorgen, dennoch fliegen wir schon am Vortag nach Johannesburg. Die letzte Nacht im feinen Flughafenhotel, was ein Kontrast zu den letzten Monaten.

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Über Dubai geht es nach München. Zwei mal 8 Stunden und wir sind daheim. Wegen dem vielen Gepäck haben wir uns einen Mietwagen fürs Wochenende genommen. Es ist saukalt, richtig tiefer Winter.

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Das war es dann nach knapp 9 Monaten Reise durch 22 Länder über 80.000km. Dieser Blog endet hier, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung...Ideen und Wunschziele hätte ich genug.

Eingestellt von tipitom 02:28 Archiviert in Südafrika Kommentare (2)

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