Reise blog von Travellerspoint

Namibia - Teil 3

Khaudum Nationalpark

semi-overcast 36 °C

Hurra! Es geht voran, Lilly kriecht tapfer vorwärts. Trotz guter Bodenfreiheit auf normalem Untergrund sinken wir hier bis zum Bodenblech im tiefen Sand ein. Einige Male bleiben wir an Bergaufstücken stecken. Jedesmal weil sich der Allrad wieder ausgeklinkt hat. Aber jedesmal bekomme ich im Stand mit mehreren Versuchen den Allrad wieder rein und es geht weiter. Nach knapp 40km in diesem Sandkasten ist es genug für heute. Wir haben uns eine Lichtung für ein Bushcamp ausgesucht.

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Morgen haben wir dann die 10km bis zum Parkeingang und die 150km bis zum Sikereti Camp im Süden des Parks vor uns. Wieviel davon tiefer Sand ist wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht.

Das Bushcamp ist genau so wie man sich eine Überland-Safari in Afrika vorstellt. Wir finden viele Tierspuren im Sand, allerdings keine von Großkatzen - beruhigend! Ich erkunde ein wenig die Umgebung, finde nur eine harmlose Schildkröte.

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Mit der Sandbuddelei heute sind unsere Füße ziemlich schmutzig geworden.

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Zeit für ein Fußbad für alle.

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Der Himmel zieht sich zu, es sieht nach Regen aus. Wir machen trotzdem ein Lagerfeuer.

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Tolle Wolkenstimmung zum Sonnenuntergang bei Gewitter. Es regnet nur ein wenig - genau die richtige Menge, um den Sand ein wenig anzufeuchten. Ideal um da morgen durchzufahren. Tags darauf ist es nur ein relativ kurzes Stück bis zum Park. Wir sind heute die Ersten am Tor.

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Auch hier wieder deutliche Hinweise auf die Gefahren im Park.

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Wir fahren die östliche Route durch den Park Richtung Süden. Etwas länger als die direkte Route, aber angeblich leichter zu fahren und mehr zu sehen an den Wasserlöchern. Gleich am Parkeingang die ersten Tierbegegnungen. Ein Elefant, Oryxe und eine Giraffe. Alle extrem scheu und sofort auf der Flucht vor uns. Autos bekommen die Tiere hier scheinbar nicht oft zu sehen, es ist nicht wie im Krüger oder Serengeti.

Bleiben wieder nur Vögel zum fotografieren.

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Am letzten Wasserloch vor unserem heutigen Camp dann das Highlight.

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Ein freches Erdhörnchen ist gar nicht scheu, kommt auf uns zu und will eindeutig etwas haben.

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Wir erreichen das 2. Camp, Sikereti, ohne größere Probleme. Die erste Hälfte, etwa 70km war noch tiefer Sand. Heute wollte der 4-Rad gar nicht. Ich habe es dank dem feuchten Untergrund aber auch ohne geschafft. Der 2. Teil war dann richtig gut zu fahren und hat Spaß gemacht. Erinnert an Kalahari, landschaftlich herrlich. Im Camp machen wir erstmal lange Pause.

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Nashornvögel sind hier überall.

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Gegen Abend fahren wir nochmal zum Wasserloch. Zunächst tut sich dort nichts, dann kommt ein einzelner Elefant angerannt.

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Als er trinkt wird er von Franks Drohne beobachtet.

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Die Nacht bleibt ruhig und angenehm kühl. Am nächsten Morgen fahren wir raus und das war's dann mit dem letzten Abenteuer auf dieser Rundfahrt. Nun kommen nur noch einfache Strecken.

Eingestellt von tipitom 04:23 Archiviert in Namibia

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