Reise blog von Travellerspoint

Namibia - Teil 2

In den Khaudum

sunny 29 °C

In der Mobola Lodge begrüßt uns Alexander, ein Deutscher - dem Akzent nach aus dem Osten. Die Anlage hier bekommt hervorragende Kritiken und wir sind gespannt wie es in Wirklichkeit aussieht. Der erste Eindruck: der Garten, die Gebäude - alles sehr gepflegt. Es sieht aus als ob es neu gebaut wurde, ist aber schon 7 Jahre alt. Wir bekommen ein schönes schattiges Plätzchen mit eigenem Unterstand.

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Statt einem Pool ein kleiner Teich mit Wasserfall auf Knopfdruck.

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Daneben ein schöner Garten.

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Über eine Hängebrücke kommt man auf eine Insel im Fluß.

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Ganz schön wackelig diese Angelegenheit.
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Dort findet sich eine hübsch gemachte Bar mit Aussichtsplattform.

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Auf der Insel führt ein kleiner Wanderweg ans Wasser. Am anderen Ufer ist schon Angola

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Etliche Tiere wohnen auf dem Gelände

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Am 2. Tag machen wir auch hier wieder eine Sunset-Cruise auf dem Okavango. Wir sind mittlerweile große Fans dieser Trips. Langsam, ruhig über den Fluß gleiten, ein Bierchen in der Hand - bis die Sonne untergeht. Wenn man Glück hat, sieht man auch ein paar Tiere. Hier am Oberlauf des Flusses gibt es allerdings nichts Großes mehr. Direkt an der angolanischen Grenze hat der lange Bürgerkrieg auf der anderen Seite dafür gesorgt, daß kein Hippo oder sonst ein Fleischlieferant überlebt hat. Nun gibt es nur noch ein paar Crocs und Vögel.

Egal, Hippos haben wir eh schon genug gesehen und als wir wegen der starken Bewölkung schon nicht mehr daran glauben einen Sonnenuntergang zu sehen, färbt sich der Himmel orange und lila. Wow!

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Tags darauf fahren wir die 25km zurück nach Divundu zum Tanken. Unser letztes großes Abenteuer, der Khaudum Nationalpark steht an und dafür will ich einen randvollen Tank haben. Der Khaudum ist ein Teil der Klahari in Namibia. Nur sehr wenige Besucher wagen sich dorthin. Die Nationalparkverwaltung schreibt vor, dass mindestens 2 Allrad-Fahrzeuge zusammen in den Park fahren. Dort gibt es kein Telefon, kein Wasser, keine Hilfe.

An der Tankstelle hatten wir uns mit Alina und Frank verabredet, die beiden blieben 2 Tage länger in der Shametu Lodge um das Hotelinternet zu nutzen. Zusammen geht es zunäcjst 80km über gute Teerstraße, dann kommt das wovor uns alle gewarnt haben: tiefer Sand!

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Wir lassen die Luft aus den Reifen. Mit 1,5 Bar sollte es gehen - sofern der Allrad funktioniert.

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Es beginnt sehr gut, wir rollen im 2. Gang mit Allrad und kommen gut vorwärts. Nach etwa 15km ist dann allerdings Schluß, die Allradkontrolllampe fängt an zu blinken, d.h. wir haben nur noch Hinterradantrieb. Der Sand zu tief - wir stecken fest.

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Schaufel raus, Äste unterlegen - nutzt nix. Frank, der hinter mir fuhr überholt durch den Busch und versucht mich mit der Winde rauszuziehen. Klappt auch nicht. Nun wird guter Rat teuer. Was hätte es auch gebracht wenn er mich 20 Meter weiter gezogen hätte. Vor uns liegen noch mindestens 20km Sand. Lilly muss es aus eigener Kraft schaffen. Um Gewicht zu sparen soll Tipi alleine versuchen voran zu kommen. Ich schiebe und würde dann bei den anderen mitfahren falls es klappt. Als wir schon fast so weit sind, zeigt die Lampe im Display wieder Allrad an. Dann probieren wir es halt noch ein Mal zu 2. im Auto. Ich springe rein, Low-Gear und Diff-Lock ist drin...auf geht's! Wenn es so nicht klappt dann haben wir echt ein Problem.

Eingestellt von tipitom 22:42 Archiviert in Namibia

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