Reise blog von Travellerspoint

Tansania - Teil 5

Ngorongoro Krater

semi-overcast 28 °C

Ein kleiner Nachtrag zur Meserani Snake Farm. Vögel haben es normal schwer bei mir in den Blog zu kommen. Aber die Vögel auf diesem Campingplatz haben es mir angetan. Vor allem die Sittiche, deswegen ein kleines Video und noch ein Foto.
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Nun sind wir in Karatu, am Fuss des Ngorongoro Krater angekommen. Das war nur eine kurze Fahrt - 120km in 2 Stunden. Die Flamingo Lodge hier erweist sich als nahezu perfekter Ort für uns. Strom fast ohne Ausfälle, eine Camp-Küche, heiße Duschen, ein schattiges Plätzchen für die Autos - Tipi strahlt.

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Von hier zum Eingang zum Ngorongoro Nationalpark sind es nur noch 15km. Die Idee mit eigenen Autos da reinzufahren mussten wir aufgeben - es ist einfach zu teuer. Statt dessen buchen wir eine Tour mit einem örtlichen Tour-Operator. Das kostet allerdings immer noch 200 US$ pro Person für den Tag. Tansania ist definitiv kein Billigland.

Am nächsten Morgen geht es los. Leon ist unser Fahrer und Guide. Am Tor geht es recht zügig, obwohl etwa ein Dutzend Fahrzeuge vor uns sind. Auch hier wird wieder viel Papier produziert, aber wir sind in 15 Minuten durch.

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Es gibt nur 3 Straßen die in den Krater führen, 2 davon sind Einbahnstraßen. Will man hinein, fährt man zunächst etwa 40km am Kraterrand entlang. Ausblick hat man hier allerdings wenig und wenn dann auf die Außenseite. Auch sehenswert.

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Der Krater wird von Maasai als Weideland genutzt.

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Giraffen findet man nur hier oben, keine hat es bis hinunter auf den Kraterboden geschafft.

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Bevor es die steile Strecke hinunter geht, gibt es noch einen Aussichtspunkt mit Blick über den ganzen Krater. 600m unter uns eine Büffelherde von etwa 100 Tieren. Zwar weit weg, aber immerhin schon Mal der erste der Big 5

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Nach einer haarsträubenden Abfahrt gibt es gleich mal eine Verschnaufpause am Kraterboden. Erstaunlicherweise darf man hier aussteigen.

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Hier gibt es anscheinend keine gefährlichen Tiere - nur Gnus und Zebras

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Und ein Warzenschwein

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Mehrere 1000 Gnus leben hier dauerhaft. Sie müssen nicht wandern wie ihre Verwandten in der Serengeti. Hier gibt es immer etwas zu Fressen.

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Dann zieht die Karawane los. Obwohl gerade Nebensaison ist, sind sicher an die 100 Fahrzeuge in dem kleinen Park unterwegs.

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Es verteilt sich aber doch ganz gut im Lauf der Safari. Größere Staus hatten wir nicht. Die Tiere interessieren sich nicht für die stinkenden Klapperkisten. Diese Büffel ignorieren uns glatt oder schauen höchstes mal gelangweilt in unsere Richtung.

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Vereinzelt stehen Strauße in der Landschaft

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Hyänen dürfen auch nicht fehlen

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Gegen Mittag kommen wir an einen Hippo-Pool, dieses Mal ohne tote Tiere.

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Dann der Höhepunkt der Tour - 2 junge männliche Löwen räkeln sich in der Sonne.

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Katzen sind doch alle gleich.

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Dann verschwinden sie im Unterholz

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Etwas später dann 3 Löwinnen, die gespannt eine kleine Gruppe von Büffeln fixieren. Die Büffel haben die Löwen auch gesehen, überlegen ein wenig und verschwinden dann in die andere Richtung.

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Danach legt sich die Anspannung der Großkatzen.

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Eine Stunde später machen wir Mittagspause an einem kleinen See. Auch darin leben Hippos, aber erstaunlicherweise darf man auch hier aussteigen. Mit uns machen noch mindestens 30 andere Touren hier Rast

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Auf speziellen Wunsch Tipi's noch ein paar Vogelbilder. Kronenkranich und ägyptische Gans.

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Die Landschaft hier unten ist Afrika pur.

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Immer wieder stehen Zebras nahe an der Straße

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Elefanten sind hier auch keine Seltenheit. Dieser hier ist nun der 3. der Big 5. Fehlt nur noch das Spitzmaulnashorn, dann haben wir auf dieser Reise alle gesehen.

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Ein letztes Bild vom Krater auf dem Weg nach oben.

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Wir bleiben noch eine 3. Nacht in der Flamingo Lodge. Was in den nächsten Tagen auf uns an Unterkünften wartet wird sicher nicht so komfortabel sein. Leider regnet es am 3. Tag fast komplett durch. Wir sitzen mit Pullovern, Socken und Jacken in der feuchten Kälte. Afrika ist manchmal so völlig anders als man erwartet.

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Eingestellt von tipitom 03:57 Archiviert in Tanzania

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