Reise blog von Travellerspoint

Mosambik - Teil 4

Endlich vereint

semi-overcast 26 °C

Nachmittags ist es dann endlich so weit - unsere Verstärkung ist eingetroffen. Alina und Frank haben es endlich geschafft uns einzuholen.

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Am nächsten Tag kann es endlich los gehen auf die große Fahrt nach Norden.

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Zur besseren Verständigung unterwegs haben wir Walkie-Talkies.

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Wir wollten um 8 Uhr los, daraus wurde nichts, denn Alina braucht dringend eine SIM Karte um in den letzten 3 Tagen hier in Mosambik Internet Zugang zu haben. Das dauerte eine Stunde - nichts geht hier schnell - und brachte erst Mal nichts, denn die Karte ließ sich nicht aktivieren.

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Mit Verspätung ging es dann endlich los. Unterwegs einige Hindernisse - tierische und technische.

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Heute sind es etwa 360km bis zum Tagesziel. Südlich von Chimoio habe ich ein Camp gefunden. 360km, das klingt nach nicht viel, aber die Straße nördlich von Inhambane gehört zu den schlechtesten Asphaltpisten der Welt. Schon vor 4 Jahren bin ich diese Strecke von Nord nach Süd gefahren und erinnere mich nur mit Schaudern daran. Es ist die Auto höllischen auf Erden. Auch mit Geländefahrzeuge eine Folter für Fahrwerk und Insassen.
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Das Ndzou-Camp liegt etwas abseits der Hauptstrecke. 40km geht es über eine Staubpiste, fast eine Verbesserung gegenüber der Teerstrasse mit ihren tiefen Löchern. Die letzten 30km haben wir Glück und erwischen ein Stück Straße das erst vor 2 Jahren fertig gestellt wurde und noch keine Löcher hat. So kommen wir tatsächlich noch bei Tageslicht an.
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Mitten im Wald findet sich für beide Autos ein schönes, fast ebenes Plätzchen.

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Viel Komfort kann man hier nicht erwarten. WiFi, Campküche, heißes Wasser - eher nicht. Aber wir sind bestens ausgerüstet und vorbereitet.

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Am nächsten Morgen dann eine Überraschung - dichter Nebel. In der Nacht hatte es leicht geregnet.

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Von den Bäumen tropft es, nun kommt unser Gazebo zum Einsatz. Darunter bleibt alles schön trocken.

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Wir haben gestern eine geführte Wanderung durch den Dschungel gebucht. Hier leben Waldelefanten und Jose, unser Guide soll uns hin führen.

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Der Nebel ist allerdings immer noch zu dicht. Wir sind umsonst um 6 Uhr aufgestanden. José bricht die Wanderung ab - zu gefährlich bei der Sicht. Falls wir auf Elefanten treffen sind wir zu dicht dran. Wir warten einige Stunden und gehen nach dem Frühstück nochmal los.

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4 Stunden laufen wir durch den Wald, aber außer den Hinterlassenschaften der Elefanten sehen wir nichts von den Tieren.

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Unten am Fluß war noch die höchste Chance welche zu sehen, aber auch hier nichts.

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Eine kleine Schlange war die einzig bemerkenswerte tierische Begegnung.

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Wir bleiben noch eine 2. Nacht in der es so richtig schüttet. Erste Wasserprobe für unser Dachzelt. Es ist dicht, bis auf eine kleine feuchte Stelle auf der Matratze. Frank hat Pech und muss sein Zelt im strömenden Regen abbauen. Bei uns gibt es auch etwas Aufregung, denn der Autoschlüssel ist plötzlich unauffindbar. Wir suchen den Boden um das Auto und im Auto - nichts. Die Suche dauert bald eine halbe Stunde, wir haben nur den einen Schlüssel und ohne ihn können wir nicht weg. Ich beginne alles von der Rückbank auszuräumen und ganz unten hinter dem Fahrersitz liegt er dann. Endlich kann es los gehen, wieder mit einer Stunde Verspätung. Heute haben wir 470km vor uns. Wir wissen nicht in welchem Zustand die Straße ist und es gibt keine Möglichkeit unterwegs zu ühernachten. Der Zielort heute heißt Tete und ist so etwas wie eine Großstadt am Sambesi-Fluß. Die Landschaft verändert sich langsam, es wird immer trockener und am Straßenrand bizarre Baobab Bäume.
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Die Straßen waren überraschenderweise ausgezeichnet und wir kommen so gut voran, dass wir noch bei Tageslicht unser Camp am Flußufer aufbauen können.

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Gefolgt von einem schönen Sonnenuntergang.

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Der Platz hat alles was man so als Camper braucht. Große Campküche, warmes Wasser in den Duschen - perfekt für uns.

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Nach dem Abendessen dann ein gruseliger Besucher - aber völlig harmlos.

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Es gefällt uns so gut, daß wir auch hier noch einen 2. Tag bleiben. Wieder einmal Zeit für Inventur der Lebensmittel.

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Sieht nach viel aus, aber für 4 Monate für 4 Personen reicht das sicher nicht.

Am nächsten Tag sind es noch gut 100km bis zur Grenze nach Malawi. Auf der Strecke dann geht der Zähler wieder auf 0 - Zeit für unser 2. 1000km-Selfie. Sieht etwas verbissen aus weil wir direkt in die Sonne schauen.

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Eingestellt von tipitom 03:28 Archiviert in Mosambik

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