Reise blog von Travellerspoint

Samoa - Fidschi - Vanuatu

3 Länder, viele Taxis, 3 Flughäfen

semi-overcast 28 °C

12 Tage Faulenzen sind vorüber. Tipi ist sehr dankbar dafür. Der Regen und die Wellen der 2. Woche haben sie mürbe gemacht. Es war nicht der erhoffte Strandurlaub. Über die Zeit ließ auch der Service nach - sofern man überhaupt von Service sprechen kann. Die versprochene tägliche Kokosnuss gab es nur am 1. Tag, Die faulen, nutzlosen Söhne holten einfach keine Nüsse mehr für uns von der Palme. Tee den ganzem Tag über gab es auch nicht. Nur wenn neue Gäste kamen wurde mehr und reichhaltig aufgefahren. Für uns "Stammgäste" gab es Tag für Tag weniger Auswahl zum Frühstück und Abendessen.

Die schmuddeligen Gemeinschaftsduschen und Toiletten gaben Tipi den Rest. Ein letztes Mal bekommen wir etwas zu Mittag: Ungesalzenes Huhn mit Reis in wässriger Tunke. Dann kommt endlich das Taxi und bringt uns zur Fähre.

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Bis es los geht mache ich noch ein paar Bilder von den bunten Bussen hier.

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Ein letzter Blick zurück.

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Es ist Wochenende und auf der Fähre ist die Hölle los. Tipi findet es wieder zum kotzen. Boote sind echt nichts für sie

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Dann wieder ein Taxi zum Flughafen. Dort ist alles geschlossen, unser Flug geht erst in 10 Stunden.

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Was tun mit der Zeit? Tipi versucht alleine mit dem Bus in die Stadt zu kommen, gibt aber nach 20 Minuten auf, weil sie permanent an der Bushaltestelle von Jugendlichen blöd angemacht wird. Also geht es zu 2. per Taxi in die Stadt.

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Besser dort die Zeit totschlagen, etwas essen.

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Als um 22 Uhr alles zumacht wieder ein Taxi zurück zum Flughafen.

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Unser Flug geht um 2 Uhr morgens, so müssen wir nur 4 Stunden am Flughafen verbringen. Wer ist eigentlich für diese unchristlichen Abflugzeiten hier in Samoa verantwortlich?

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Um 6 Uhr morgens kommen wir in Nadi, Fiji an. Auch hier wären es wieder 10 Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Vanuatu. Aber ich habe eine bessere Idee. Wir holen unser Gepäck und gehen durch die Immigration.

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Nur 10 Minuten Taxifahrt vom Flughafen kenne ich vom letzten Mal ein nettes Hostel direkt am Strand.

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Dort gibt es etwas zu essen, Hängematten zum chillen und sofgar free WiFi. Frühstück, Mittagessen, ein Schläfchen und kurz in den Pool gesprungen - so gestärkt geht es um 15 Uhr zurück zum Flughafen.

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Kurz nach Sonnenuntergang landen wir in Port Vila, Vanuatu. Die letzte Station dieses langen Tages, der nun schon über 30 Stunden seit Abfahrt in Savai dauert.

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Eigentlich hätten wir uns etwas Komfort und Erholung gewünscht. Aber das reservierte Zimmer ist nicht frei und wir bekommen eines mit shared bath zur Straße raus. Wenigstens ist das Wasser in der Dusche warm. Tipi ist platt und geht gleich schlafen, ich esse noch etwas und surfe im Internet.

Um 4 Uhr ist die Nacht vorbei. Irgendein stockbesoffener Vollidiot in seinem Auto auf dem Parkplatz vor dem Hotel dreht die Musik voll auf. Spielt den selben Song 5 Mal hintereinander. Akkustikfolter, schlimmer als Wolfgang Petry. Tipi ist hellwach und will dem ein Ende machen, geht raus und schreit den Typ an er soll die Musik ausmachen. Außer hämischem Gelächter erntet sie mit dieser Aktion nichts. Hinterher ist sie direkt erschrocken über ihren Leichtsinn. Der Besoffene hätte durchaus heftiger auf ihre Verbalattacken reagieren können. 4 Uhr morgens in einem fremden Land einen Besoffenen anschreien kann durchaus mal ins Auge gehen.

Keiner der Angestellten fühlt sich berufen das Spektakel zu beenden. So gegen 5 Uhr versuche ich den Besitzer aus dem Bett zu holen. Nichts rührt sich. Um 6 geben wir auf und da an Schlaf sowieso nicht zu denken ist frühstücken wir halt und gehen danach runter in die Stadt.

Viel gibt es nicht zu sehen in Port Vila, der Hauptstadt Vanuatus. Ein kleiner Markt, eine Straße mit Banken und ein paar Läden - das war's dann auch schon. In 1 Stunde hat man alles gesehen.

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Wir nehmen einen Minibus zum Flughafen, denn unser Wirt ist sauer auf uns und wegen meiner nächtlichen Störung an seiner Tür.

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Der feige Sack droht mir mit der Schrotflinte bei Wiederholung, statt dass er sich um den Radau vor seiner Tür kümmert, der seine Gäste nicht schlafen läßt. Polizei ist nutzlos und er will keine auf's Maul kriegen meint er. Deswegen unternimmt er nichts gegen den Krach. Wir sind froh hier wegzukommen. Tanna, unser nächstes Ziel, ist eine ganz andere Welt.

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Eingestellt von tipitom 18:10 Archiviert in Vanuatu

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