Reise blog von Travellerspoint

Mo'orea

Luxusprobleme

semi-overcast 28 °C

Montag: Tipi joggt frühmorgens und ühernimmt sich dabei. Es ist zwar nicht heiß, nur etwa 24°, aber die Schwüle ist schwer zu ertragen beim Laufen. Sie ist den Rest des Tages völlig platt. Heute wird zum Ruhetag.

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Dienstag: Tipi verschläft vorsichtshalber ihre morgentliche Jogging-Einheit. Statt dessen drehen wir nach dem Frühstück eine Runde mit den Kajaks. Etwa 1km vom Ufer brechen sich die Wellen mit lautem Getöse am Riff. Da paddeln wir so nahe wie möglich ran. Aus der Nähe sieht das noch eindrucksvoller aus.

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Das Wasser ist kristallklar, unter uns sieht man Fische wie in einem riesigen Aquarium. Wir wechseln das Freizeitgerät und tauschen Kajaks gegen Schnorchelausrüstung. Unter Wasser ist die Sicht leider wieder nicht optimal, etwa 10m, aber die Sonne scheint und mit viel Licht ist es besser als vorgestern.

Tipi kann laut eigener Aussage nicht wirklich schwimmen, dafür stellt sie sich bei ihren allerersten Schnorchelversuchen erstaunlich gut an. Mit dem Gesicht im Wasser zu atmen ist für Beginner oft eine Hürde. Abtauchen und Schnorchel ausblasen ist auch nicht so einfach. Das alles ist für sie kein Problem. Wenn das so weiter geht wird das glatt noch was mit einem gemeinsamen Tauchgang im Lauf der Reise. Gelegenheiten kommen noch genug.

Miittwoch: Vom Wetter her der beste Tag bisjer. Ideal für eine Radtour zur Cook Bay. Hin und zurück sind das gut 50km. Die alten Single-Speed-Bikes, die wir hier bekommen haben, sind eher gedacht um morgens Baguette zu holen.

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Erstmal schön Frühstücken

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Eine lange Radtour damit ist eine echte Herausforderung. Die hohen Berge im Inselinneren sind eine grandiose Kulisse und entschädigen für die Strapazen auf dem Sattel.

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Und hier das hässlichste Auto der Insel.

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Schnorchelausrüstung und Kameras haben wir auch dabei. Es gestaltet sich jedoch schwierig eine passende Stelle zu finden, an der wir gut ins Wasser und die Wertsachen am Ufer lassen können.
Als wir das dann ganz am Ende der Cook Bay gefunden haben ist es unter Wasser dann nicht so toll. Schlechte Sicht, kaum Farben. Zumindest ist es hier ein wenig tiefer und Tipi kann üben tiefer abzutauchen. Klappt ganz gut.

Bis wir zurück sind ist schon wieder bald Essenszeit. Fast verpassen wir den besten Sonnenuntergang auf unseren bisherigen Reisen.

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Donnerstag: In der Nacht stürmt es heftig. Mehrfach wachen wir auf als Windböen am Dach rütteln. Tipi holt Schlaf tagsüber in meiner Hängematte nach.

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Das Laden unserer vielen USB-Gadgets wird immer schwieriger, 2 von 3 USB-Ladesteckern sind bereits defekt. Vermutlich durch die feuchte Seeluft.

Dann war da noch Tipi's Kampf mit den Kakerlaken. Auf ihrer jetzigen Stufe der Erkenntnis werden Lebensmittel auf deren Umverpackung Kakerlaken krabbeln weggeworfen. (So passiert mit Thai-Take-Away in Hawaii) Hier ekelt sie sich vor Kakerlaken, die in der Küche auf der Arbeitsfläche Zuhause sind. Als sie unsere Vermieterin darauf anspricht ist diese nicht überrascht. Sie meint die seien ganz lieb (franz. O-Ton: tres gentile) und man müsse sich wegen ihnen keine Sorgen machen Am besten brachte man sie als exotisches Dekor. Sie bietet allerdings eine Dose Sprühgift an. Was ist besser? Gift in der Küche oder ein paar Käfer? Tipi lehnt das Gift ab und hat somit die zweite Stufe erreicht. Auf der höchsten Stufe, dem Kakerlakentoleranznirvana, wird sie lässig die Kakerlake vom Teller schnippen und ungerührt weiter essen. Warten wir auf Afrika.

Coke Zero ist nach 4 Tagen in beiden Läden im Umkreis leergekauft. Noch so ein Luxusproblem - Tipi trinkt nur Coke Zero. Keine Diet Coke und auch nicht dieses Zeug mit Stevia. Coke Zero muss es sein. Nun sind wir halt auf einer Insel mit kleinen Tante Emma Läden. Deren Vorräte sind begrenzt und auf ihre Stammkundschaft zugeschnitten. Gut das wir bald nach Bora-Bora abreisen, dann können wir dort die Vorräte plündern.

Freitag: Letzter Tag auf Mo'orea. Es regnet in der Nacht und den größten Teil des Vormittags. Den Plan mit dem Moped zum Belvedere zu fahren haben wir fallen gelassen. Nass und ohne Aussicht? Was sollen wir da oben?

Morgen geht's weiter. Von Mo'orea mit der Fähre nach Tahiti, dann mit dem Flieger nach Bora-Bora. Der Zeitplan ist eng, da darf nix schief gehen damit das alles klappt und wir gegen Mittag wie geplant ankommen.

Eingestellt von tipitom 13:13 Archiviert in Französische Polinesien

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