Reise blog von Travellerspoint

Big Island Hawaii Teil 3

Lava, Beaches, Wasserfälle

sunny 29 °C

Die für uns interessanten Attraktionen liegen im Osten und Süden der Insel. Da fahren wir heute hin. Big Island ist tatsächlich ziemlich groß. Gut 100km sind es quer über die Insel zur anderen Seite.

Lava Tree Park wird der erste Stopp. Im Prinzip ein botanischer Garten mit natürlich entstandenen Skulpturen aus erstarrter Lava.

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Die Säulen entstehen, wenn die Lava Bäume umfliesst und dabei erkaltet. Die Bäume sterben im Lauf vieler Jahre ab, die Lava bleibt stehen.

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Nach einer halben Stunde hat man alles gesehen.

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Für das heutige Hauptziel muss es dunkel sein. Wir müssen deswegen noch einige Stunden totschlagen. Dazu fahren wir in einen Beach Park. Dort gibt es zwar keinen Sandstrand, dafür aber Klippen und Wellen.

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Sven, gestern noch Brautjungfer - heute Fotograf.

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Es gibt auch reichlich Motive hier

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Dann kommt der Hauptevent. An bzw. In die Nähe des Lava Fluss zu gelangen ist zur Zeit einfach. Mit dem Auto bis ans Ende der Crater Road, dann Fahrrad mieten und 7km auf Schotter.

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Es ist immer noch viel zu hell, deswegen wandern wir ein wenig auf junger aber kalter Lava.

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Dann geht endlich die Sonne unter.

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100 Schaulustige drängen sich auf einer Plattform in viel zu weiter Entfernung der Stelle, an der die Lava ins Meer fließt. Näher darf man nicht ran. Ranger passen auf, dass niemand über die Absperrung näher ran geht.

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Nur mit maximalem Zoom kann man sehen, was da vorne passiert.

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Diese Situation ist natürlich völlig unbefriedigend. Vorgestern gab es noch Lava an der Oberfläche, an die man nahe ran konnte. Heute nichts dergleichen. Daher warten wir bis um 9 Uhr der Ranger nach Hause fährt. Es ist dunkel, keiner sieht uns. Mit abgedeckten Taschenlampen nähern wir uns im Bogen der Lava. Wir gehen an die Kante der erkalteten Lava Richtung Wasser. 10m unter uns die Brandung, allerdings ist das hier alles andere als stabil. Deswegen gehen wir nur bis ca. 150m heran. Immer noch zu weit weg für meinen Geschmack, aber meine beiden Begleiter sind völlig zufrieden mit dem Abstand wie er ist.
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Leider stören die Windgeräusche arg.

Es ist nach 22.00 als wir wieder beim Fahrradverleih ankommen. Der Typ, der die Räder verleiht schläft scheinbar hier in einem Zelt und lallt einige unverständliche Silben durch die Plane. Nun müssen wir noch quer über die Insel zurück nach Kona. Mein altes Navi kennt die neue Schnellstraße nicht und führt uns in großem Bogen über die Südseite der Insel. Dadurch brauchen wir glatt eine Stunde länger ins Hotel und kommen erst kurz nach 1 Uhr ins Bett.

Es bestand allerdings keine Gefahr für mich einzuschlafen, denn Tipi wurde ebenfalls nicht müde während der gesamten Fahrt konstant und stetig darauf hinzuweisen, dass sie es ja gleich gesagt hatte, dass der Weg falsch ist und dass wir besser ihr Google Navi benutzt hätten.
1 Tag verheiratet und schon beginnt sich ein Muster abzuzeichnen.

Eingestellt von tipitom 23:22 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika

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Kommentare

Tja Tom, dass hätte ich Dir gleich sagen können.

von FlavioB

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