Reise blog von Travellerspoint

Oahu

Zu voll hier

semi-overcast 28 °C

Unseren Gratisparkplatz am Ala Wai Kanal müssen wir bis 8.30 Uhr geräumt haben, dann kommt die Straßenreinigung. Alle die dann noch dort stehen werden gnadenlos abgeschleppt. Deswegen sind wir schon um kurz nach 8 Uhr an einer der Hauptattraktionen Oahus: Hanauma Bay. Kaum zu glauben aber schon zu so früher Zeit ist der Parkplatz wegen Überfüllung geschlossen.

Alles voller Japaner hier und Frühaufsteher sind sie auch noch. Das ist nur eine winzige Bucht zum Schnorcheln, trotzdem sind alle verrückt danach. Busladung nach Busladung wird angekarrt. Wir machen ein paar Fotos von einer Bucht nebenan und fahren weiter.

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Ein Stück weiter ist weniger los.

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Danach zum Lankai Beach Park.

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Leider sind wir beide noch so verbrannt von gestern dass wir beide bald aus der Sonne flüchten müssen und es vorziehen ins kühle Kino zu gehen. Tipp: Die Mumie muss man nicht sehen.

Essen ist immer ein Thema, hier ist die Auswahl riesig und unsere Wahl fällt dieses Mal auf mexikanisch bei Taco Bell. Ich studiere die Karte und suche mir eine Mexican Bowl aus. Die gibt es mit Chicken oder Steak. Also gehe ich an den Tresen:

"I'd like the Mexican Bowl with beef, please", ist meine Bestellung
"We have chicken or steak", kommt die Antwort
"Well, steak is beef? Isn't it?
"We have steak"
"Ok, but the steak is from a cow, right?
"We have steak or chicken"
Diese Konversation führt ganz offensichtlich nirgendwo hin, also versuche ich einen anderen Ansatz.
"Which animal do you use for steak"
"We have steak"
"Yes, sure, but the steak is from beef, right?
"I don't know. We have steak."
Ich drehe mich hilfesuchend um zu Tipi. Sie zuckt nur mit den Schultern und meint: " Ich glaube er hält Steak für ein Tier."
Hinter mir hat sich eine Schlange gebildet. Zeit aufzugeben. "I'll have the Mexican Bowl with steak." Es schmeckte übrigens ausgezeichnet.

Nächster Tag, heute können wir ausschlafen und später zu unserem Auto gehen.

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Wir hatten wieder Glück und über Nacht einen der begehrten Straßenparkplätze ergattert. Immer noch Sonnenbrand und ungeeignet für den Strand suchen wir uns Ziele im Landesinneren. Erster Stopp ein botanischer Garten.

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Nichts los hier, aber auch nichts Besonderes zu sehen. Wir packen zusammen und fahren zum Pali Lookout. Es ist neblig windig und regnet und zu sehen ist...nichts

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Tags darauf holen wir uns noch die fehlenden Unterlagen für unsere Veranstaltung nächsten Sonntag. Dauert alles zusammen nur eine Stunde und der Papierkrieg ist gewonnen. Das Amt liegt in einem feinen Viertel umgeben von historischen Gebäuden.

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Pflicht erledigt, den Rest des Tages haben wir frei. Tipi bekommt das Ananas-Eis, auf das sie sich schon seit Tagen freut auf der Dole Plantage. Noch ein Touristenmagnet hier auf Oahu. Obwohl es auch hier wieder regnet ist es völlig überlaufen mit japanischen Touristen.

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Ein Nepp ersten Ranges. Im Souvenirshop alles völlig überteuert und alle "Attraktionen" auf dem Gelände kosten extra Eintritt. Wir sind auch hier bald wieder weg.

Vorletzter Tag in Oahu, eigentlich haben wir beide schon genug von dieser Insel. Wo immer es etwas zu sehen gibt trifft man auf Busladungen, wo keine Touristen in Rudeln auftreten ist es zum Teil schäbig und vermüllt. Mit dem Auto haben wir alles schon erkundet. West, Ost, Norden und die Mitte - waren wir schon. Daher beschließen wir den Diamond Head zu Fuß zu umrunden. Etwa 10km sind das vom Hotel aus. Zuerst am Waikiki Beach entlang.

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In einem kleinen Park ein Grabmal. Bemerkenswert ist lediglich das Schild davor.

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Mit dem Tod bedroht zu werden an einem Denkmal? Ich hätte so etwas nur in Nord-Korea erwartet. Aber hier ist ja das "Land of the Free". Was man auf diesem Schild am Strand von Waikiki sofort erkennt

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Was hier alles verboten wird - darauf muss man erstmal kommen. Einkaufswagen? Hufeisenwerfen?
Weiter führt der Weg zum südlichsten Punkt Oahus

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Mittagszeit. Es regnet nicht wie angekündigt und ist furchtbar schwül-heiss. Wir haben nichts zu trinken dabei und es gibt nichts zu kaufen unterwegs. Blasen an den Füßen, wieder von der Sonne verbrannt erreichen wir das Hotel. Für heute reicht das.

Eingestellt von tipitom 00:19 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika

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