Reise blog von Travellerspoint

Vancouver, BC

Kampf dem Jet-Lag

sunny 22 °C

Die Kanadier sind mir sofort sympatisch. Die Einreiseformalitäten sind effizient, schnell erledigt und die Beamten freundlich und hilfsbereit. So sollte es überall sein. Es geht also doch, dass man Passagiere bei der Einreise nicht wie potentielle Verbrecher oder dummes Vieh behandelt.

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Wir nehmen ein Taxi zu unserem AirBnB-Domizil in der Innenstadt. Die ersten 2 Nächte bleiben wir im Zentrum ohne Auto und wollen zu Fuß und mit dem Bus die Stadt ein wenig kennen lernen. Unseren aus China stammenden Vermieter sehen wir nicht, aber die Schlüssel liegen im Briefkasten und wir beziehen unser kleines Apartment.

Kurz darauf schlägt der Jet-Lag zu. 8 Stunden Zeitdifferenz gilt es zu verdauen. Beim Reisen nach Westen gewinnt man zwar Zeit, aber 8 Stunden sind einfach zu viel auf einmal. Schon um 7 Uhr abends können wir uns nicht mehr wach halten und gehen ins Bett.

Fliegt man nach Osten kann man nicht einschlafen auch wenn es schon lange dunkel ist. Fliegt man nach Westen kann man nicht wach bleiben auch wenn es noch lange hell ist.

Um 3 Uhr sind wir wieder wach und ausgeschlafen. Draussen alles stockfinster. Viel zu früh um etwas zu unternehmen. Wir machen uns erst mal einen Kaffee und vertrödeln ein paar Stunden. Um 8 machen wir uns zu Fuß auf den 3km-Weg zum Botanischen Garten. Der Weg führt über einen alten Friedhof und einen Park.

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Die Nachbarschaft hier besteht aus lauter kleinen freistehenden Häusern. Eine reine Wohngegend mit ein paar kleinen Geschäften dazwischen. Niedlich, friedlich.

Das Café am Eingang des VanDusen Park hat gerade erst geöffnet. Ein Kaffee und Muffin heben meine Laune. So gestärkt geht es in den Park. Rhododendron blüht gerade überall in allen Farben.

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Wir haben die perfekte Jahreszeit erwischt, es blüht wirklich überall.

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Ein Reiher wartet ziemlich vergeblich auf etwas Fressbares. In diesen künstlichen Tümpeln schwimmt kein Fisch.

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Puli am Marterpfahl, echt fiese Indianer gibt es hier.

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Ein paar junge Sequoia und Redwoods stehen hier und beeindrucken uns obwohl sie noch lange nicht ihre Rekordgrössen erreicht haben.

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Genug gesehen von Pflanzen, mit dem Bus geht es nach Downtown Chinatown.

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Nicht nur dort hat man eher das Gefühl in Singapur zu sein. In ganz Vancouver sieht man mehr Chinesen als Vertreter anderer Ethnien. In einem Food Court bestellen wir uns etwas anhand von Fotos. Speisekarte gibt es nicht und wenn es sie gäbe könnten wir sie mit Sicherheit nicht lesen.

Einen Bus zurück nach hause zu finden ist super einfach. Dank an Google, man braucht weder Stadtplan noch Busfahrpläne. Offene WiFi findet man überall und mit den Infos aus dem Internet reicht ein Smartphone bzw. Tablet um sich wie ein Einheimischer zu bewegen.

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Wir hatten uns für heute vorgenommen bis 9 Uhr abends durchzuhalten. Fast hätten wir es geschafft, um kurz nach 8 verlieren wir den Kampf gegen die Müdigkeit und schlafen wieder ein auch wenn es draußen noch lange hell bleibt.

Eingestellt von tipitom 19:33 Archiviert in Kanada

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