Reise blog von Travellerspoint

Namibia - Teil 8

Swakopmund

sunny 34 °C

Die erste Stadt, in der wir probieren einen Reifen zu bekommen, heißt Karibib. Wir finden 2 Läden, die Reifen verkaufen. Der eine hat zu, der andere hat meine Größe nicht. Weiter geht's nach Usakas - auch dort Fehlanzeige. Zum Glück ist von Kamanjab bis Swakopmund alles Teerstraße und ein weiterer Defekt relativ unwahrscheinlich. Andererseits, bei unserem Pech....wer weiß?

Uns bleibt nichts anderes übrig, als die letzten 150km bis Svakopmund zu hoffen, dass nichts passiert, denn weitere Ortschaften kommen entlang der Strecke hier nicht mehr. Zwei bange Stunden später erreichen wir Swakopmund. Eine richtige Stadt mit großem Industriegebiet und einem Reifenhändler, der tatsächlich offen hat und besser noch, er hat 2 von meinen Reifen auf Lager. Die lassen wir hinten aufziehen und haben nun 4 praktisch nagelneue Reifen drauf. Das sollte aber jetzt nun endlich mal genug sein. Für unser Allrad-Problem finden wir allerdings keine Lösung, die 4x4 Werkstatt im Ort macht noch diese Woche Urlaub. Das wird bis Kapstadt warten müssen. Bis dahin fahren wir eben nur mit Hinterradantrieb und meiden alles was mit Sand und Schlamm zu tun haben könnte.

Etwas außerhalb der Stadt kenne ich noch vom letzten Mal einen netten Campingplatz unter Leitung eines deutschen Metzgers. Da fahren wir wieder hin, denn in der Stadt ist immer noch alles völlig ausgebucht.

Heute wird nicht gekocht, wir nutzen die Gelegenheit hier im Restaurant mal ordentliches Schnitzel zu essen. Schmeckt wie Zuhause.

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Tags darauf ziehen wir um in die Stadt, endlich ist etwas frei geworden am Campingplat "Alte Brücke". Unter deutschem Management, alles blitzsauber und ordentlich hier. Jede Campsite hat eigenes Bad/WC und sogar täglichen Reinigungsservice. Echtes 5* Camping, allerdings mit Preisen die europäisch anmuten. 50€ kostet es hier 1 Nacht zu campen. Wir können das allerdings durch 4 teilen, dann geht es wieder.

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Die Stadt ist so deutsch wie eine Stadt nur sein kann. Gebäude aus der Jahrhundertwende, bestens restauriert.

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Es steht noch der Weihnachtsschmuck.

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Die Straßen sauber gefegt, es fühlt sich an wie ein norddeutsches Strandbad.

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Hier sehen wir zum 2. Mal auf der Reise den Atlantik. Zuletzt war das in Schottland, nun ist unsere Erdumrundung komplett. Ich tauche allerdings nur die Zehen ein. Das Wasser ist viel zu kalt, trotz des niedrigen Breitengrades.

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Tipi und ich gehen danach ins Café Treffpunkt. Überall wird deutsch gesprochen. Läden, Straßennamen - alles deutsch hier.

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Eigentlich wollten wir ein wenig länger bleiben, aber Tipi will nach den vielen Pannen nun auf schnellstem Wege nach Kapstadt, dort das Auto verkaufen und ohne eigenen Wagen weiter reisen. Ich kann es ihr nicht verdenken. Zu oft in letzter Zeit ist etwas passiert und die Fahrerei mit dem Aufschrecken bei jedem neuen Geräusch macht einfach keine Spaß.

Alina und Frank haben keinen Grund so zu hetzen und so trennen sich die Wege nach gut dreieinhalb Monaten. Wir teilen die gemeinsam gekauften Sachen auf, ab nun ist wieder jeder für sich unterwegs.

Eingestellt von tipitom 01:55 Archiviert in Namibia

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